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    <title>Writer&apos;s Home : Kommentare</title>
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    <dc:publisher>yvseit</dc:publisher>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
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    <title>Writer&apos;s Home</title>
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  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/5003573/">
    <title>Telefondraehte und andere Wichtigkeiten</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/5003573/</link>
    <description>Telefondraehte sind heissbegehrtes Gut. Man kann sie auf den entsprechenden Maerkten problemlos verkaufen und sich ein paar Soles dazu verdienen. Die Armut ist gross und die Familie will essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier in  Cieneguilla, wo ich gerade verweile, ist es gang und gaebe, dass ab und zu das Internet nicht mehr geht. Ja, heisst es dann immer, leider Gottes hat mal wieder jemand des TElefonkabel geklaut. Hier liegt nichts unter der Erde, ist auch schwer moeglich, irgendwas in diesen wuesten Felsen zu vergraben, die den Ort umgeben. Es laeuft also Ueberland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In letzter Zeit ist der Telefondrahtklau allerdings eher selten vorgekommen. Und als ich vor ein paar Tagen im Bus nach Lima sass, habe ich auch entdeckt warum. All die Pfosten, auf dem Weg von hier nach Lima, die den Telefondraht tragen, sind bestens geschuetzt. Dickes Stacheldrahtverhau oder ekelhaft dicke Stacheln zieren die Pfosten. Da kommt keiner so schnell dran vorbei. Das Internet in Cieneguilla ist gesichert.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://writershome.twoday.net/topics/Reisegedanken&quot;&gt;Reisegedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-19T01:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/4998571/">
    <title>Peru, Deutschland und die Umwelt</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/4998571/</link>
    <description>Ich weiss jetzt, dass Umweltschutz in Deutschland allerhoechstens ein Tropfen auf dem heissen Stein ist. Man koennte fast sagen, er macht einfach keinen Sinn. Warum? Nun ja. Man fahre nach Lima und verbringe einen Tag in dieser Stadt. Jeder einzelne Bus, der an einem vorueber faehrt, pustet Unmengen, und ich meine UNMENGEN an schwarzen Abgasen in die Luft. Ich glaube, hier werden an einem Tag mehr Abgase produziert als in ganz Deutschland in einem Jahr. So kommt es mir zumindest vor. Es macht dementsprechend eher wenig Sinn, sich ueber ein nicht ausgeschaltetes Licht bei uns aufzuregen, oder irgendwelche total verrueckten Feinstaubregelungen einzufuehren. All das ist ein wahrer Witz. Es wird die Welt nicht weiter bringen. Nicht zumindest, wenn die Welt nicht die wahren Wurzeln des Uebels angeht. Und das sind die Entwicklungs- und Schwellenlaender wie Peru. Dort muessen die Leute ums nackte Ueberleben kaempfen und das mit allen Mitteln. Und wenn es Ueberleben bedeutet, eine Dreckschleuder von Bus durch Lima zu fahren, dann ist das eben so. Man kann es sich nicht leisten, darueber Gedanken zu machen, ob das gut ist oder nicht. Durchaus verstaendlich. Natuerlich habe ich all das irgendwo im Hinterkopf gewusst und es ist nun wirklich nichts neues, aber wenn man es einmal so deutlich sieht, ist es doch etwas anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich moechte noch anmerken, dass ich trotz allen ein Verfechter von unseren strengen Umweltschutzgesetzen bleiben werde. Ich liebe die absolut atemwuerdige Luft mitten in Muenchen, sogar an jedem beliebigen Punkt am Mittleren Ring. Hier hat man das Gefuehl, man atmet mit einem Atemzug mehr Dreck ein, als der Koerper fuer sein Leben vertragen kann. Ich werde Deutschland geniessen, wenn ich wieder daheim bin.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://writershome.twoday.net/topics/Naturgedanken&quot;&gt;Naturgedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-17T02:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/4940570/">
    <title>Dankbarkeit</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/4940570/</link>
    <description>Ist es überhaupt möglich, tiefgreifende Dankbarkeit in Worte zu fassen? Dieses Gefühl, vor einer höheren Instanz auf die Knie gehen zu wollen, sich verneigen zu wollen. Danke sagen zu wollen, danke dafür, dass alles so ist wie es ist und nicht anders. Mich überkommt dieses Gefühl hin und wieder so sehr, dass ich gar nicht weiß, wohin damit. Ich halte inne und bin zutiefst dankbar. Ein sehr ergreifendes Gefühl.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://writershome.twoday.net/topics/Lebensgedanken&quot;&gt;Lebensgedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-21T12:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/4867201/">
    <title>Lesung der Münchner Satzkrobaten</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/4867201/</link>
    <description>Liebe Freunde meines Blogs,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hier kommt eine Einladung für die nächste Lesung meiner Schreibgruppe, die &quot;Münchner Satzkrobaten&quot;. Ich würde mich sehr freuen, den einen oder anderen von euch im Publikum begrüßen zu dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;einladung_198&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/writershome/images/einladung_198.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://writershome.twoday.net/topics/Literaturgedanken&quot;&gt;Literaturgedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-16T15:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/4858217/">
    <title>Schreibaufgabe für Mai</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/4858217/</link>
    <description>Für meine Satzkrobaten Schreibfreunde: hier ist die Schreibaufgabe für den Mai: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;P4120265&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/writershome/images/P4120265.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte schreibt eine Kurzgeschichte (nur in Notfällen ein Fragment). Als Grundlage für Ideen sollen diese beiden OH-Karten-Pärchen dienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen Augenmerk legt bitte darauf, wie ihr eure Hauptfigur einführt. Der Leser soll vom ersten Pinselstrich an verstehen können, was für eine Figur er vor sich hat.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://writershome.twoday.net/topics/Literaturgedanken&quot;&gt;Literaturgedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-12T15:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/4742548/">
    <title>Legende</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/4742548/</link>
    <description>Kürzlich, als ich in die Arbeit kam, fand ich auf meinem Schreibtisch einen Umschlag mit einer Karte drin, und da war ein Gedicht hinein geklebt. Von meiner Kollegin. Sie hat so an mich denken müssen, als sie dieses Gedicht gelesen hat, sagte sie mir. Und deswegen hat sie es mir mitgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich finde es so schön, dass ich es euch nicht vorenthalten möchte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Legende&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(von Eva Strittmatter)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwo hab ich gelesen,&lt;br /&gt;
Dass man in einer Stadt&lt;br /&gt;
Sehr alte hölzerne Häuser&lt;br /&gt;
Abgerissen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem alten Holz baut man Geigen,&lt;br /&gt;
Die sollen besonders klingen.&lt;br /&gt;
Das ist sicher chemisch zu klären.&lt;br /&gt;
Ich denke aber, sie singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von lange vergangenem Leben,&lt;br /&gt;
Das ist in das Holz eingedrungen&lt;br /&gt;
Und mit unregistrierbarer Schwingung&lt;br /&gt;
Bis heute herüber geklungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird die Geige gespielt, hört man Töne,&lt;br /&gt;
Die nicht in den Noten stehen.&lt;br /&gt;
Es ist, als ob die Verstummten&lt;br /&gt;
Summend vorübergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine schöne Legende.&lt;br /&gt;
Und ich träume: in meinem Gedicht&lt;br /&gt;
Soll immer etwas mitklingen,&lt;br /&gt;
Was für die Stimmlosen spricht.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://writershome.twoday.net/topics/Musikgedanken&quot;&gt;Musikgedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-28T10:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/4714599/#4714840">
    <title>Oh, schön, Werbung für uns. Auf das sich dieses tolle Buch vielhundertfach verkaufe!!!&lt;br...</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/4714599/#4714840</link>
    <description>Oh, schön, Werbung für uns. Auf das sich dieses tolle Buch vielhundertfach verkaufe!!!&lt;br /&gt;
Danke.&lt;br /&gt;
Übrigens kannst du deine hp auch in unserem Forum unter Profil listen lassen. Die anderen espressivi gucken schon auch mal drauf. Merk ich an meinen &quot;clicks&quot;&lt;br /&gt;
Einen schönen Wochenanfang&lt;br /&gt;
isle</description>
    <dc:creator>isleofskye (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 isleofskye (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-18T06:52:12Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/4714599/">
    <title>Wandlungen</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/4714599/</link>
    <description>Geneigte Leser meines Blogs, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
heute möchte ich Ihnen allen ein Buch ans Herz legen: und zwar das Buch &lt;i&gt;Wandlungen - vom Leben geschubst&lt;/i&gt; von der Autorengruppe &quot;espressivo&quot;, der ich seit wenigen Wochen auch angehöre. &lt;i&gt;Wandlungen&lt;/i&gt; ist die erste Anthologie dieser Gruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;wandl&quot; width=&quot;279&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/writershome/images/wandl.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier, um was es geht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Jetzt besser? Oder nur anders?&lt;br /&gt;
43 Kurzgeschichten, die berühren, unterhalten und dabei Veränderungen beleuchten. Lesen Sie heitere, tragische, nachdenkliche, stürmische, philosophische, kriminelle, traurige und witzige Geschichten, die nur eines gemeinsam haben:  die Betroffenen und im günstigsten Falle auch den Leser verwandelt zurückzulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Veränderungen schleichen sich an, fast unmerklich, wie das Erwachsenwerden des kleinen Bruders in Der Tag des jungen Löwen, andere überfallen den Protagonisten in Schnee von einer Sekunde auf die andere und verändern sein Leben von Grund auf. &lt;br /&gt;
Wandlungen zeigt auf, wie sich Sichtweisen verändern, wenn ein Mensch bereit ist, den Anderen in seinem Anderssein zu akzeptieren oder wie umgekehrt aus jahrelanger, schweigender Akzeptanz plötzlich der Mut zu engagiertem Handeln erwächst. Sowohl der Handelnde, der verharrt, als auch der Unbewegliche, der agiert, wandeln sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie Altes hinter sich und gehen sie mit den Figuren der Geschichten Neuem entgegen. Loslassen ist die Chance für Neubeginn.&lt;br /&gt;
Vertrauen Sie auf das Leben  es wird auch Sie manches Mal auf die eine oder andere Art, sanft oder unsanft, schubsen  es gilt, sich davon nicht unterkriegen zu lassen!&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu kriegen ist das Buch beim Lerato-Verlag ab dem 28.2.2008:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.lerato-verlag.de/index2.php?menueid=121&quot;&gt;Link zum Verlag&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wünsche ein fröhliches Lesevergnügen.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://writershome.twoday.net/topics/Literaturgedanken&quot;&gt;Literaturgedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-17T22:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/4665526/">
    <title>Musikerfamilie feiert 80. Geburtstag</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/4665526/</link>
    <description>Meine Oma ist letzte Woche 80 geworden. Wir haben feste gefeiert. Und wie genau muss man sich einen so wichtigen, runden Geburtstag einer 80-jährigen Musikerin vorstellen? Diese Frage ist eigentlich ganz einfach zu beantworten: Es wird Musik gemacht. Was auch sonst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon Wochen vorher hat die ganze Familie diverse Noten in die Hand gedrückt bekommen. Das will sie gespielt haben, und jenes, und dieses, und überhaupt! Dies und das wäre auch noch ganz nett. Also gut. Da die ganze Family in halb Europa verteilt lebt, gibt es natürlich keine Proben vorher. Aber was soll&apos;s, wir sind alle irgendwie Profis - oder auch nur Möchtegern-Profis - und werden das Kind schon schaukeln. Wir spielen ja nur für uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 11 Uhr geht&apos;s los. Es sind einige Leute da. Alles Family. Oder ehemalige Schüler, die bei uns ein und aus gehen, als wären sie Family. Wir spielen das Klarinettenquintett von Mozart. Schön. Sehr schön. Meine Oma sitzt in ihrem Sessel und hört uns gebannt zu. Den zweiten Satz will sie selbst spielen. Ich überlasse ihr meinen Platz in der zweiten Geige. Und höre zu. Schiefe Töne, gerade Töne, gruselige Töne, schöne Töne. Mein Schwesterherz trudelt ein mit ihrem Jüngsten, der gerade mal 5 Wochen alt ist. Der guckt ein wenig verdattert, als er dann aufwacht. So viel Lärm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Pause schleicht meine Cousine mit ihren Mathe-Büchern herein und stiehlt mir meine bessere Hälfte. Hilfe, ich schreibe eine Mathe-Schulaufgabe, steht in ihren Augen geschrieben. Kannst du mir helfen? Wir lassen die beiden ziehen - und sehen sie stundenlang nicht mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kaffee und Kuchen geht es weiter mit Musik. Bach, 3. Brandenburgisches Konzert. Jetzt sind wir so viele Leute, dass wir stehen müssen, weil wir sonst nicht alle Platz haben. Das ganze Wohnzimmer ist gesteckt voll mit Streichern. 4 Celli, 3 Bratschen, viele, viele Geige. Auch wenn es die Besetzung nicht vorsieht, haben wir noch eine Klarinette und eine Querflöte. Wow! Es geht los. Manch ein Schulorchester klingt besser. Aber keines hat so viel Spaß wie wir. Und Klein-Levin liegt in den Armen einer Nicht-Spielerin und schläft. Musik? Stört mich nicht. Darf es auch nicht, Kleiner, immerhin bist du zur Hälfte aus einer Musikerfamilie. Der Ältere vom Schwesterherz ist krank und kann nicht dabei sein. Schade. Er wäre glückselig zwischen den ganzen Geigen hin und her gelaufen und hätte  auf jede gedeutet und &quot;ha-ha&quot; gesagt. Das heißt Geige auf Simonisch. Mir hat er gefehlt, mein kleiner Neffe, der seit Levins Geburt auf einmal der Große ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind durch mit Bach, ohne Adagio-Kadenz (obwohl ich die sogar geübt hatte - und extrem schön finde). Tolles Stück, würde es gerne nochmal spielen. Aber es geht weiter. Hopp, hopp, es steht noch einiges auf dem Programm. Meine Tante verteilt neue Noten. Eine Bearbeitung (von ihr) des Marche Militaire von Schubert. Sehr cool. Ich kenne das Stück nur für vierhändiges Klavier. Aber das macht mal Spaß zu spielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Pause wird es ernst. Meine Freundin und ich spielen - geübt und ganz ernsthaft - den zweiten Satz aus der G-Dur Sonate von Brahms. Meine Oma hat es sich gewünscht und wir haben lange daran geprobt. Es läuft richtig gut. Wow!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Was ist mit Brahms - Ungarischem Tanz Nr. 1?&quot;, fragt meine Freundin dann. Zugabe wäre nicht schlecht. Mist, hat keiner dran gedacht, die Noten liegen daheim. Und hier hat sie keiner. Pech gehabt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht aber nix, wir gehen über zum nächsten Programmpunkt. Mozart: Kleine Nachtmusik. Wieder eine abenteuerliche Besetzung. Mit Querflöte und Klarinette neben den ganzen Geigen. Und vier Celli. &lt;br /&gt;
&quot;Wir spielen euch in Grund und Boden&quot;, schreit meine Schwester und lacht. Pah, denken wir Geigen uns. Wir sind in der Mehrzahl. Es klingt zum Teil schaurig, aber alle sind dabei, sogar meine Oma hat die Geige in der Hand. Noch einmal spielen, auch wenn&apos;s weh tut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt das Buffet. Auch aus der Familie. Irgendein Verwandter hat einen Party-Service und fährt groß auf. Mmmh. Lecker. Tolle Sachen. Erst kriege ich nicht viel ab, weil ich Klein-Levin herum trage, damit er was zu sehen kriegt von der Welt. Aber wir bezwingen das Buffet nicht, jeder darf noch was mit nach Hause nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musikalisch wird es lustig. Sechshändiges Klavier. Klasse. Die drei Spieler kommen sich ganz schön in die Quere mit den Händen. Und mit dem Notenlesen ist es auch nicht so leicht. Hilfe, wo muss ich nun hinschauen? Wo geht&apos;s weiter. Hier! Ach so. Die Spielerinnen lachen mindestens so wie das Publikum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ehemalige Schülerin meiner Oma packt das Bach d-moll Konzert für zwei Violinen aus. &lt;br /&gt;
&quot;Muss ich unbedingt mal gescheit spielen&quot;, sagt sie, &quot;weil im Orchester, wo ich gerade bin, da spielen zwei so Krücken die Solo-Stimme, das macht mich fix und fertig.&quot;&lt;br /&gt;
Bach ist super. Wir suchen uns eine Pianistin und jemanden für den Continuo und los geht&apos;s. Es steht nicht ein Fingersatz in den Noten, geschweige denn Striche oder sonst irgendwas, was hilfreich sein könnte. Aber macht nix. Wir kommen durch, ohne rauszufliegen. Das ist die Hauptsache. Meine Oma schlägt die Hände über dem Kopf zusammen ist und hegt Fluchtgedanken. Dieses Stück haben SEHR viele Schüler von ihr gespielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Schluss sitzen wir nur noch beisammen und ratschen. Voll zufrieden, weil wir alle mal wieder richtig viel Musik gemacht haben. Und für die nächsten Wochen sind schon ein paar neue Kammermusik-Pläne geschmiedet worden.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://writershome.twoday.net/topics/Familiengedanken&quot;&gt;Familiengedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-31T21:21:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/4645305/">
    <title>Gesellschaft</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/4645305/</link>
    <description>Mein kleines grünes Auto hat Gesellschaft bekommen. Hohe Gesellschaft. Als ich vor ein paar Tagen in die Garage gehe (Duplex, meiner kleiner Grüner steht unten links und ist seit ungefähr 2 Jahren völlig einsam und alleine), stand da auf einmal der bombastische Porsche-Schlitten neben meinem Auto. Schwarz glänzt der Lack im schummrigen Licht der Garage. Boah, was ist das denn? Macht sich ganz schön breit, das Ding. Und ist so cool. Diesen Schlitten mal fahren, nur für ein paar Minuten zu einer anderen Welt gehören, zu einer Welt, in der coole Autos und Geld eine wichtige Rolle spielen. Und nicht nur ein fahrbarer Untersatz ist. Das wäre mal was. &lt;br /&gt;
Mein kleiner Grüner macht ein beleidigtes Gesicht, als er sieht, dass ich den anderen so ungeniert anstarre. &lt;br /&gt;
Ist schon gut, sage ich zu ihm, du bist ja doch mein Bester. Für dich habe ich wenigstens den Schlüssel. Das ist immerhin ein entscheidender Vorteil.&lt;br /&gt;
Pah, sagt mein Auto. &lt;br /&gt;
Und, sage ich, du bist zugelassen und gehörst mir!&lt;br /&gt;
Das nimmt er mir ab, mein Grüner, und lässt sich anstandslos aus der Garage fahren. &lt;br /&gt;
Zwei Tage später begegnet mir unser Nachbar in der Garage. &lt;br /&gt;
&quot;Hey, coolen Zweitschlitten haben Sie da&quot;, sagt er und grinst.&lt;br /&gt;
&quot;Klar&quot;, sage ich. &quot;Muss man schon haben. Und wenn ich fahren will, schraube einfach das Nummernschild um. Kein Problem.&quot;&lt;br /&gt;
Und als vor wenigen Tagen die Sonne nur so vom Himmel strahlt und ich mich wieder in die Garage bewege schreit mein Nachbar von ein paar Stockwerken über uns: &lt;br /&gt;
&quot;Hey, Flitzer spazierenfahren, was?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Na klar, bei dem Wetter, runter mit dem Dach und Fahrtwind um die Nase, was will man mehr.&quot;&lt;br /&gt;
Ich träume für eine Sekunde davon, dann steige ich in meinen kleinen Grünen und freue mich über meinen fahrbaren Untersatz.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://writershome.twoday.net/topics/Alltagsgedanken&quot;&gt;Alltagsgedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 yvseit</dc:rights>
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    <title>Du lebst in unserer Liebe weiter</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/4501357/</link>
    <description>&lt;i&gt;Menschen die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du warst ein stiller Mensch, hast Dich nie in den Vordergrund gedrängt. Trotzdem warst Du da. Auch am Schluss, als es vielleicht nicht mehr so offensichtlich war. Ich habe sie geliebt, Deine ruhige Anwesenheit. &lt;br /&gt;
Ich bin sehr dankbar, dass ich Dich bis zum Schluss begleiten durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wirst mir immer fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;opulu-grab&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/writershome/images/opulu-grab.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;opulu&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/writershome/images/opulu.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
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    <dc:date>2007-12-02T21:08:00Z</dc:date>
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    <title>Verzaubernde Musik</title>
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    <description>Es ist wieder einmal soweit, meine geliebte musikalische Woche im Oktober eines jeden Jahres ist vorbei. Und ich bin noch ganz hingerissen von den Erlebnissen dieser Tage. &lt;br /&gt;
Verzaubert hat uns vor allem Brahms 4. Symphonie, der es an innigen Emotionen nicht fehlt. Meistens ist es so, dass jedes Werk ein paar Stellen beinhaltet, auf die man sich besonders freut, weil sie so schön sind, oder einen persönlich tief berühren. Bei diesem Brahms ist das anders, da ist jede Stelle schön. Jede einzelne. Jeder Takt, jede Note hat seinen Sinn, ist da um in unsere Seelen überzugehen und zu bleiben. Es gibt keine Verschnaufpausen zwischen diesen emotionalen Angriffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das zweite Stück, das Cellokonzert von Elgar ist ein wunderschönes Werk. Und unser Cellist supergut, tolle Klänge, die tiefen Töne der Bässe hört man nicht nur, man spürt sie körperlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon letztes Jahr zerlegen wir die Werke, zerpflücken  sie und setzen sie für uns neu zusammen. Wir kommen Brahms näher, Brahms kommt uns näher, und gegen Ende der Woche treffen wir uns und sind bereit für zwei gigantische Konzerte. Ein Traum. In Ingolstadt ist der Saal voll, Dank dem dortigen Rotary Club, der für unser Benefizkonzert viele Sponsoren mobilisiert hat. Sogar Staatsminister Schneider saß in der ersten Reihe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonderer Höhepunkt dieser Woche war der Tag, den wir Geiger mit einer Dozentin verbringen durften. Sie hat uns einen Tag lag getriezt. Zuerst hatten wir alle das Gefühl, dass wir eigentlich nicht geigen können. Gegen ihre schwungvollen Bewegungen mit dem Bogen oder ihrer Treffsicherheit in den hohen Lagen können wir uns nur verstecken. Oder einfach anerkennen, dass sie &quot;jahrelang daran geübt hat.&quot; Im Gegensatz zu uns. Sie schafft es, aus uns Individuen einen einzelnen gigantischen Streicherklang zu zaubern. Aus einer Gruppe Geigen wird ein Klangkörper, wir gehören zusammen, atmen zusammen, wechseln den Bogen zusammen. &lt;br /&gt;
Wie übt man sowas? Wir spielen e-moll Tonleitern. Eine leichte Übung, sollte man meinen. Nicht aber, wenn man 15 Leute unter einen Hut bringen will. Alle sollen zur gleichen Zeit Bogen wechseln, gleich laut spielen, alles im Gleichklang. Als wir das einigermaßen hinkriegen, macht sie das Licht aus und wir spielen Tonleitern im Dunklen. Ein irres Erlebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Tag nach dieser Woche war für mich wie der Sprung in einen falschen Film. Ich war noch so hingerissen von Brahms, dass ich mich die ganze Zeit gefragt habe, was eigentlich die ganze Hektik in der Arbeit soll und was die Leute von mir wollen. Seid doch still, hört auf die Musik. Die Welt wird unwichtig mit ihren großen und kleinen aber dennoch nichtigen Problemen. Ich habe nur Brahms gesummt. Jede schöne Stelle. Also die ganze Symphonie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Woche harte Arbeit, und eine Woche weit weg von allem, was irgendwie nach Alltag aussieht. Das ist besser als drei Wochen Urlaub.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://writershome.twoday.net/topics/Musikgedanken&quot;&gt;Musikgedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-10-13T16:58:00Z</dc:date>
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    <title>Es ist ein Pegasus Premio Trekking Bike (also nowhere near yours :-)) ) und keine...</title>
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    <description>Es ist ein Pegasus Premio Trekking Bike (also nowhere near yours :-)) ) und keine Ahnung, ob man es autoklein kriegt. Aber zur Not leihe ich mir mal das Auto von meiner Mum, die hat einen Radlständer am Dach. Und in die S-Bahn passt es immer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hab&apos;s grad abgeholt und bin heimgeschwebt. toll. Und jetzt fahre ich damit nach Ottobrunn raus. Man muss es ja ausprobieren, und wenn man dabei auch noch sportelt... besser geht es kaum.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-18T11:20:58Z</dc:date>
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    <title>Genauso</title>
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    <description>ist es mir ergangen, beim letzten Fahrradkauf -  haargenau so!! Lass den Geiz am Laternepfahl kläffen, so ein Konto füllt sich auch irgendwann mal wieder auf und freu dich an deinem neuen Radl. Was hast du denn für eines? &lt;br /&gt;
Und passt es ggf. ins Auto (Vorderrad evtl. ausbauen und Sattel runter machen) damit wir hier draussen mal zusammen &quot;schweben&quot; können?&lt;br /&gt;
LG isle</description>
    <dc:creator>isleofskye (anonym)</dc:creator>
    
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    <dc:date>2007-08-18T10:44:11Z</dc:date>
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    <title>Qual der Wahl</title>
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    <description>Gestern habe ich es endlich geschafft, mir ein neues Rad zu kaufen. Mein altes hat vor ein paar Wochen beschlossen, das Zeitliche zu segnen, also musste ein neues her. Aber was für eins? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planlos stehen wir vor einer langen, nach Preis sortierten Reihe von verschiedensten Rädern. Mein eingebauter Geiz gebietet mir, nicht mehr als ein oder zwei Schritte vom untersten Preisende wegzugehen. Wir staunen nicht schlecht, was man heutzutage schon alles hat an ganz normalen Rädern. Ich verstehe kein Wort von dem ganzen Fachchinesisch, das da auf den Zetteln zu lesen ist. Rein gar nichts. Was also tun? Ich gucke mir ein Radl aus, das mir irgendwie vom Aussehen her gefällt, will aber noch eine Nacht drüber schlafen und vielleicht mal ins Internet schauen. Gute Idee, das Ding ist bei einem Test komplett durchgefallen. Puh! Gott sei Dank habe ich das nicht gekauft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tage danach saß ich viel am COmputer und habe mir die verschiedensten Räder angeschaut, Testberichte gelesen, weiß der Kuckuck. Ich kenne mich jetzt immer noch nicht aus, und das ganze Fachchinesisch ist um keinen Deut klarer geworden, aber wenigstens weiß ich jetzt, welche Räder gute Tests und welche schlechte Tests haben. Das ist ja immerhin etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mich also für ein Modell entschieden, und das wollten wir dann kaufen gehen. &lt;br /&gt;
&quot;Tja&quot;, sagt die Verkäuferin, &quot;dieses Modell hat so einen guten Test abgelegt, dass es schon länger ausverkauft ist. Und davon kriegen wir dieses Jahr auch nichts mehr rein.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheiße!!!! Und jetzt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rad eine Preisklasse drunter ist im Test durchgefallen, von dem eine drüber habe ich keine Ahnung. Ach ja, und da wäre ja noch mein Geiz. Egal. Ich probiere das besere aus. Fahre um den Block damit und fühle mich, als würde ich schweben. Toll. So ein Fahrgefühl. Gigantisch. Nur treten muss ich noch selber. Unterwegs binde ich meinen Geiz an einen Laternenpfahl und wünsche ihm einen schönen Resttag. Dann gehe ich in den Laden und kaufe das Rad. Und fühle mich phantastisch!</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://writershome.twoday.net/topics/Alltagsgedanken&quot;&gt;Alltagsgedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-08-18T09:33:00Z</dc:date>
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    <title>Geschafft</title>
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    <description>Nach fast monatelangem Wegschieben, Ignorieren, Schimpfen und Stöhnen habe ich es endlich geschafft, meine letzte Einsendeaufgabe für die Schule des Schreibens zu verfassen. Ich dachte mir, das kann so nicht weitergehen, es sind drei läppische Seiten zu schreiben, was stelle ich mich eigentlich so an. Habe mich an den Schreibtisch gesetzt und beschlossen, dass ich hier nicht eher weggehe, bis das Ding fertig ist. Das waren ein paar harte Stunden, mit Löcher in die Luft gucken und der ständigen Versuchung, einfach doch aufzustehen und zu gehen. Aber jetzt ist sie eingetütelt und im Briefkasten. Was für eine unglaubliche Erleichterung.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://writershome.twoday.net/topics/Alltagsgedanken&quot;&gt;Alltagsgedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <title>Kaum zu glauben...</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/4159119/</link>
    <description>... was heute schon wieder passiert ist. Wir waren im Biergarten mit Freunden, haben uns lustig unterhalten und es ging gerade um Irland. Ich erzählte von einer Begebenheit, wo ich in Donegal, einem kleinen Ort in the middle of nowhere, eine Klassenkameradin getroffen habe. Zweimal hat sie mir meinen Namen nachgeschrien und ich hab nicht reagiert, weil ich nicht glauben konnten, dass irgendjemand mich meinen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was passiert heute? Ich sehe genau diese Klassenkameradin zwei Reihen weiter vorbei spazieren, kaum hatte ich die Geschichte von Donegal erzählt. Ich hab ja erst meinen Augen nicht getraut, aber dann bin ich mal hin. Sie war&apos;s. Und was sagt sie? &quot;Diesmal hast du mich gesehen, so wie ich dich damals in Donegal.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt ist klein. Und mit ihr ganz besonders klein.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://writershome.twoday.net/topics/Freizeitgedanken&quot;&gt;Freizeitgedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/4157048/">
    <title>Wiederentdeckte Liebe</title>
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    <description>Da ist es wieder, dieses unglaubliche Gefühl, das Richtige zu tun. Und wenn man das Richtige tut, dann fühlt man sich einfach gut. Ich habe beschlossen, meine durchaus vorhandenen, aber doch etwas vergrabenen Russischkenntnisse wieder aufzupolieren. Diese Woche war ich in der ersten Russischstunde. Und ich habe es geliebt. Meine Ohren haben sich gebadet in den klangvollen Wörtern und Sätzen. Meine Zunge hat sich sehr bemüht, diese passend nachzuahmen - mit mehr oder weniger Erfolg. Und mein Hirn hat gemerkt, dass es da vergrabene Schätze gibt, die man vielleicht, vielleicht aktivieren könnte. Es war gigantisch. Sechs lange Jahre habe ich mich von dieser Sprache fern gehalten. Keine Zeit, zu viel Arbeit, stand auf der Prioritätenliste ganz weit unten, viel zu mühsam. Was für ein Fehler! Es macht einfach nur Spaß, sich damit wieder zu beschäftigen. Das sollte mir eine Lehre sein.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://writershome.twoday.net/topics/Lebensgedanken&quot;&gt;Lebensgedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-11T21:11:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/4151640/">
    <title>Noli me tangere</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/4151640/</link>
    <description>Ich liebe diese Pflanze, die im Sommer am schattingen Wegrand in den Wäldern wächst. Zierliche gelbe Blüten schmücken die ein wenig kahl geratenen Stängel. Am schönsten sind die dicken Samenknospen. Nicht umsonst wird diese Pflanze auch Springkraut genannt. Vorsichtig greift man hin, berührt die Samenknospen und.... hops, springt die Knospe auf und die Samen fliegen umher. Ich liebe sie, könnte Stunden damit verbringen im Wald herum zu laufen und diese tolle Blume berühren. Was gibt es schöneres?</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://writershome.twoday.net/topics/Naturgedanken&quot;&gt;Naturgedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-08-09T19:51:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/3672009/">
    <title>Ruhe zum Ruhen</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/3672009/</link>
    <description>Man mag es kaum glauben, aber ich hatte (und habe) ein paar völlig ruhige Tage. Nach meinem etwas turbulenten Leben der letzten Wochen und Monate ist das ein ganz ungewohntes Gefühl. Ich kann mich ohne schlechtes Gewissen in die Sonne legen, oder in den Biergarten gehen, oder ein Buch lesen. Natürlich habe ich Dinge zu tun, aber ich weiß, dass sie nicht stante pede passieren müssen, dass es reicht, wenn ich in einer Stunde damit anfange. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle mich frei, frei von der selbstauferlegten Fremdbestimmung, die zu viel Arbeit mit sich bringt. &lt;br /&gt;
Frei das zu tun, was mir gerade gefällt. &lt;br /&gt;
Und das schönste, frei einmal nichts zu tun. Das ist eine schwere Übung, das Nichtstun, finde ich. Mein Gehirn ist so darauf gepohlt mir anzuschaffen, was als nächstes noch zu tun ist, dass es das auch tut, wenn gerade gar nichts wichtiges ansteht. Mir fällt es schwer, nicht darauf zu hören. Hin und wieder gelingt es mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das Leben nicht schön?</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://writershome.twoday.net/topics/Lebensgedanken&quot;&gt;Lebensgedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-30T09:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/3617884/">
    <title>Mein Glück ist grün</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/3617884/</link>
    <description>Heute ist mir wieder klar geworden, wie schön es ist, wenn endlich der Frühling kommt, die Bäume ihren grünen Schleier anlegen, der von Tag zu Tag kräftiger wird, bis die Blätter voll da sind. Und ich dachte mir, wie schön, dass sie es jedes Jahr wieder tun. Wie schrecklich wäre es, wenn meine geliebten Bäume eines Tages beschließen würden, dass sie dieses Jahr nicht ausschlagen. Wenn sie kahl blieben, leere Äste in den Himmel reckten. Wie wäre die Welt traurig. Kann man sich das vorstellen? Brütende Sommerhitze ohne das leise Rauschen der Blätter? Ohne den Erleichterung spendenden Schatten, ohne diesen Duft nach Frische und nach Leben. Eine grauenhafte Vorstellung. &lt;br /&gt;
Deswegen bin ich wieder einmal zutiefst dankbar, dass die Natur jedes Frühjahr aufs Neue die Welt zum Grünen bringt. Grün ist die Farbe der Hoffnung, die Hoffnung auf eine Zeit des vollen Lebens nach der langen Winterpause.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
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    <dc:date>2007-04-18T21:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/3606873/">
    <title>Neuer Start in die Musik</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/3606873/</link>
    <description>Es ist mal wieder soweit, unsere Semesterpause hat ein Ende gefunden und mein Orchester hat sich heute zur ersten Probe für das nächste Konzert getroffen. Ein wahrlich erfreuliches Ereignis. Zuerst sieht man die ganzen vertrauten Gesichter wieder, diese Leute, die zusammen einen gigantischen Klangkörper bilden können. Ein paar neue dazwischen, ein paar alte fehlen. So ist das jedes Mal. Meine heiß geliebte Pultnachbarin ist aber da, und das ist auch gut so. Wir wüssten nicht, was tun, ohne einander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die Musik. Das Papier ist noch warm vom Kopierer. Ein Wald von Noten breitet sich vor meinen Augen aus, noch bin ich nicht in der Lage, mir aus den Punkten und Strichen die Melodie in ihrer Gesamtheit zusammenzureimen. Das wird sich ändern, ich weiß es. Ich kenne das Stück, ich habe es mir einige Male auf CD angehört, nur damit ich theoretisch weiß, wo ich hingehöre mit den ganzen fremden Noten. Hilft aber meinen Fingern herzlich wenig, die ungeübt auf dem Griffbrett herumrutschen und nicht so recht wissen, wo sie hin sollen. Weil ich es selbst nicht weiß. Oh ja, es gibt ein paar Stellen zum Üben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir spielen. Erste Versuche, erste Schritte in dem neuen Stück, das uns allen noch so fremd ist. Wir kriegen die ersten Instruktionen von userem Dirigenten. Das ist so zu spielen, jenes so. Hier leise, dort ein kräftiges Forte. Struktur wird erkennbar. Ansatzweise. Wir haben ja noch drei Monate Zeit. Und mir ist nach den ersten paar Seiten klar, dass ich dieses Stück die Tage zwischen den Proben vor mich hinsummen werde. Es wird drin bleiben, in meinem Kopf, und ich werde es vermissen, wenn wir damit fertig sind - auch wenn die Vorfreude auf das nächste Programm schon jetzt riesengroß ist. Es gibt immer Highlights. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Orchester hat angefangen, meine Dienstagabende haben wieder einen Sinn bekommen.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://writershome.twoday.net/topics/Musikgedanken&quot;&gt;Musikgedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 yvseit</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/3490530/">
    <title>Wenigschreiberin</title>
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    <description>Ich schreibe so wenig, weil ich so viel zu tun habe. Oft flitzen mir Gedanken durch den Kopf wo ich mir denke, das wäre etwas für das Weblog. Und kaum habe ich eine Minute Zeit gefunden, mich davor zu setzen, sind die ganzen Gedanke verschwunden. Haben sich in Luft aufgelöst. Sind dahin geschieden und aus meinem Leben verschwunden. Sehr frustrierend. Ich sollte konsequenter Notizen machen. Den ganzen lieben langen Tag.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-28T20:36:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/3362369/">
    <title>Gänseblümchen</title>
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    <description>Ist das Leben nicht schön? So bei Sonnenschein und 15 Grad mitten im Februar? Überall blühen Krokusse, Schneeglöckchen und sogar Gänseblümchen habe ich schon entdeckt. Kleine weiße Gänseblümchen, mitten auf der Wiese. Die trauen sich was. Ich hoffe nur, dass sie nicht doch noch eine Ladung Schnee abbekommen.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://writershome.twoday.net/topics/Wettergedanken&quot;&gt;Wettergedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-24T22:38:00Z</dc:date>
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    <title>Klettern auf dem Griffbrett</title>
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    <description>Ich liebe es, Cellisten beim Spielen zu zugucken. Gestern wieder hatte ich das Vergnügen, nämlich bei unserer Generalprobe für das Cellokonzert von Dvorak. &lt;br /&gt;
Wie die Finger kräftig und gezielt einen Ton nach dem anderen treffen, manchmal so schnell, dass das Auge nicht mehr in der Lage ist, ihnen richtig zu folgen. Das Bild verschwimmt wie auf einem unscharfen Foto. Dann wieder sind langsame Töne gefragt, mit viel Vibrato, seine Hand wackelt atemberaubend. Besonders faszinierend ist die Daumenlage, wenn nicht nur die vier Finger, sondern auch noch der Daumen verwendet wird. Das gibt es auf der Geige nicht. Mir scheint es immer so, als wären die Finger und das Griffbrett mit Magneten versehen, so eng hängen sie zusammen, so präzise finden sie ihren Ort. Und dann die Doppelgriffe... wenn er sie spielt, klingen sie so leicht, schweben fast durch den Raum. Wer aber schon einmal versucht hat, Doppelgriffe sauber zu spielen, der weiß, wie viel Mühe und Arbeit dahinter steckt. Seine Finger verschieben sich nur leicht, der nächste Doppelgriff erklingt. Es ist ein wahrer Genuss. &lt;br /&gt;
Ganz abgesehen von den technischen Finessen, die dieses Stück zu bieten hat, ist es einfach wunderschön. Und wunderschön gespielt, so dass einem die Harmonien die Tränen in die Augen treiben. Es passiert mir immer wieder, dass ich in irgendwelchen längeren Pausen geistig davon schwebe und beinahe vergesse, dass ich ja weiter spielen muss. Traumhaft komponierte Töne traumhaft vorgetrangen. Anders kann man es nicht nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wen es interessiert, hier nährere Infos zu den Konzerten, die heute und morgen Abend stattfinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.s-o-m-a.de&quot;&gt;Symphonisches Orchester München Andechs&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://writershome.twoday.net/topics/Musikgedanken&quot;&gt;Musikgedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-10T09:51:00Z</dc:date>
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    <title>Magnet Arbeit</title>
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    <description>Es ist zum Verrücktwerden. Kaum hat man genug Arbeit, kommt von überall noch mehr dazu, so dass man gar nicht mehr weiß, was man eigentlich annehmen soll und was lieber nicht. Es ist tatsächlich so, dass sich hier die Aufträge und Engagements häufen, seit ich mich entschlossen habe, Vollzeit zu arbeiten. Ist das nicht total verrückt? Ich bin inzwischen so weit, dass ich Sachen ablehnen muss, und mir wirklich überlege, was ich machen kann. Ein sehr seltsames Gefühl. Sehr ungewohnt.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://writershome.twoday.net/topics/Arbeitsgedanken&quot;&gt;Arbeitsgedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-01-30T21:46:00Z</dc:date>
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    <title>Minuten des Glücks</title>
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    <description>Sie sind so selten, die Augenblicke wo man genau weiß, dass man gerade glücklich ist, dieses Gefühl völlig im Reinen mit sich und der Welt zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich kann man mit Winzigkeiten glücklich machen, wie ich erst dieses Wochenende wieder festgestellt habe. Winzigkeiten, die mir einen jahrelangen Traum erfüllen: &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dvoraks Streicherserenade in E-Dur zu spielen.&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
Dieses Stück, das mich seit ewigen Zeiten begleitet, das ich so viel gehört habe, wie sonst fast nichts, es ist ein Wunder, dass die CD überhaupt noch spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun hat unsere Streicherdozentin nach der ganzen Proberei am Freitag einen Stapel Noten ausgepackt und gefragt wer denn noch Lust hätte zu spielen, einfach so, aus Spaß. Dvorak hätte sie da ... Mir ist wirklich beinahe die Geige aus der Hand gefallen.  Dvorak, mein Dvorak. &lt;br /&gt;
Und dann haben wir gespielt. Jeder Ton berührte mein Herz und meine Seele. Es waren Momente der tiefsten inneren Zufriedenheit, die ich in diesen eineinhalb Stunden erlebt habe. Vergessen waren Müdigkeit, der Stress der Woche, die Probe von vorher, alles was anstrengend und schwer war ist von mir gewichen wie Nebel unter der Sonne. Musik, Töne, Harmonien. Ich bin dahin geschwebt zwischen all den Noten, die mir so viel bedeuten, ich war in einer anderen Welt, irgendwo zwischen Konzentration und Genuss. Völlig beflügelt und in einem Rausch aus Glück und Zufriedenheit habe ich an diesem Abend die Geige beiseite gelegt.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
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    <dc:date>2007-01-29T17:43:00Z</dc:date>
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    <title>Freude am Schnee?</title>
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    <description>Nein, man kann es nicht Freude nennen, was ich heute Morgen nach einem Blick aus dem Fenster empfunden habe. Ich mag Schnee nicht besonders gerne. Es ist mir zu kalt und irgendwie liegt das Leben lahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, wenn genug davon liegt, also ein bisschen mehr als heute, dann schaut es schön aus. Leuchtend weiße Felder und Bäume, die in der Sonne glitzern sind durchaus bewundernswert. Wenn aber noch das matte Grün der Wiesen oder das dreckige Braun der Felder hindurchschimmert... nein, nicht mein Ding.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woran ich allerdings eine große Freude hatte, war die Tatsache, dass ich nicht mit dem Auto bis irgendwohin an das Ende von Nirgendwo zum Arbeiten fahren musste. Kein früheres Aufstehen, kein Hetzen, kein eher Wegfahren.&lt;br /&gt;
Nichts dergleichen. Die Erinnerungen an den letzten Winter, der mir so viele Nerven und so viel Zeit geraubt hat, sind noch sehr lebending. Alles passé. Der Schnee kann fallen wann und so viel er will, es ist mir einfach egal. Das hat mich mit einer Genugtuung erfüllt, wie ich sie schon lange&lt;br /&gt;
nicht mehr erlebt habe. Lasst es schneien!</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://writershome.twoday.net/topics/Wettergedanken&quot;&gt;Wettergedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-23T21:57:00Z</dc:date>
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    <title>Meditation in der Küche</title>
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    <description>Ich hasse Hausarbeit. Dieses stupide Wiederholen blödsinniger Tätigkeiten wie staubsaugen, Wäsche waschen, aufräumen, putzen und dergleichen war mir schon immer ein Gräuel. Seit ich denken kann habe ich nur das sysiphushafte an dieser Arbeit gesehen, mehr nicht. Okay, man hat es hinterher schön. Aber für wie lange? Warte ein paar Tage, und der ganze Aufwand war völlig umsonst. War es nicht irgendwie so, dass Ordnung ganz unnatürlich ist, und Moleküle (oder Atome?) sich größtmöglich verteilen? Oder so ähnlich. Bei uns ist das definitiv der Fall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt hin und wieder so ein paar seltene Momente in meinem  Dasein als erwachsener Mensch, wo ich mich an der Hausarbeit erfreuen kann. Am Geschirrspülen zum Beispiel. Dieses meditative Hin- und Herwischen in den Tellern hat etwas Beruhigendes, etwas Sanftes, Tröstendes. Heute habe ich es genossen. Ein bisschen schönen Musik im Hintergrund und ich alleine mit meinen Gedanken. Ich konnte sie auf die Reise schicken, irgendwohin in die Weiten der Welt. Meiner Welt. Sie haben Probleme gewälzt, mir ein paar Ideen gegeben, Lösungen vielleicht sogar, es wird sich zeigen. Es war schön. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann werde ich mich jetzt an die Bügelwäsche machen. Vielleicht findet sich da auch der eine oder andere meditative Moment.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://writershome.twoday.net/topics/Lebensgedanken&quot;&gt;Lebensgedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-15T19:50:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/3146351/#3152593">
    <title>Familienbande können sehr schmerzhaft sein.&lt;br /&gt;
&apos;Weise&apos; sagen,...</title>
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    <description>Familienbande können sehr schmerzhaft sein.&lt;br /&gt;
&apos;Weise&apos; sagen, dass geistige Bande zu anderen Menschen mehr zählen und wichtiger sind und ich kann diesem Gedanken gut folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir ist allerdings oft bewusst geworden, dass in Extremsituationen keiner so für einen da ist , wie die Familie.&lt;br /&gt;
Gut ist es alle Male, zu wissen, dass die Familie NICHT unser Gewissen sein kann und NICHT unser Leitbild und niemand sollte sich von der Familie unter Druck setzen lassen, Entscheidungen zu treffen, hinter denen er nicht steht.&lt;br /&gt;
Verletzungen dagegen passieren leicht und erscheinen einem oft, wenn sie von Menschen kommen, mit denen man familiär nah verbunden ist, riesengroß. Oft bekommt man schon bald Gelegenheit, einfach zu verzeihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Yvonne, du siehst, ich habe heute einen philosophischen Tag:-)&lt;br /&gt;
Sei lieb gegrüßt&lt;br /&gt;
katja</description>
    <dc:creator>haudujudu (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 haudujudu (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-07T14:16:42Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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