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    <title>Writer&apos;s Home : Kommentare</title>
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    <dc:publisher>yvseit</dc:publisher>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
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    <title>Writer&apos;s Home</title>
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  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022650045/">
    <title>&quot;Immer ist alles schön&quot; von Julia Weber - eine Rezension</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022650045/</link>
    <description>»Immer ist alles schön« ist ein Roman von Julia Weber und ist 2017 im Limmat Verlag Zürich erschienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Buch ist wahrlich das traurigste, das ich seit langem gelesen habe. An manchen Stellen war es so traurig, dass ich meinte, nicht weiterlesen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anais und ihr Bruder Bruno leben mit ihrer Mutter zusammen irgendwo am Rande der »normalen« Welt. Die Kinder gehen in die Schule, die Mutter arbeitet als Tänzerin in einer Bar und versucht, das Leben als alleinerziehende Mutter zu meistern. Oft braucht sie dazu Alkohol und immer wieder Männer. Männer, die in das Leben der Kinder kommen und die den Kindern Angst machen, ihre Welt zur verlieren, aber auch einen Hoffnungsschimmer von Normalität geben. Die Mutter allerdings beendet jede Beziehung, die ernster wird, fast fluchtartig, und die Dreisamkeit ist wieder hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anais und Bruno flüchten sich in ihre eigene innere Welt, in der auf der Straße aufgesammelten Dinge und viel Plunder im Haus eine tragende Säule ihrer Struktur einnehmen. So drücken sie der äußeren – meist chaotischen – Welt ein Gerüst auf, um den inneren Halt nicht zu verlieren. Dass Außenstehende, wie Anais‘ Klassenkamerad Peter, mit dem sie so gerne reden würde, diese Welt nicht begreifen können, macht die Sache nicht leichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lieben ihre Mutter und versuchen mit allen Mitteln, ihre Welt vor Eindringlingen wie dem Riesen vom Jugendamt zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Mutter eines Tages vollständig verschwindet und nichts hinterlässt als eine Postkarte mit einem Gruß, lässt Anais für ihren Bruder eine fantastische Welt entstehen, um ihn über den Verlust seiner Mutter hinwegzutrösten. Die Wohnung wird mit Hilfe von diversen Materialien aus der Natur zu einem ganz eigenen Kosmos mit eigenen Regeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so tief im Herzen berührt hat, dass ich das kaum ertragen konnte, die Seiten umzublättern. Immer wieder wäre ich am liebsten in die Geschichte hineingestiegen und hätte die beiden Kinder da raus geholt und sie einfach in die Arme genommen. Die Charaktere der Kinder sind in ihrer kindlichen Welt meisterhaft gezeichnet und gehen einem tief unter die Haut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus Anais‘ Sicht geschrieben, was dem Geschehen eine noch intensivere Dimension verleiht, da man alles wirklich als nächster Nähe erlebt. Die Autorin lässt dem Leser keinen Fluchtweg, nimmt ihn mit in die tiefsten Empfindungen dieses Mädchens. Dazwischen gibt es Passagen aus der Sicht der Mutter, die eine zutiefst depressive Frau zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon allein wegen der Sprache, die Julia Weber hier benützt, lohnt es sich, dieses Buch zu lesen. Wunderschöne Sätze und Vergleiche zaubern eine fast traumhafte Atmosphäre, trotz des ernsten Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Buch über die Liebe zwischen zwei Geschwistern. Zwei Kinder, die es fertig bringen, sich gegenseitig Halt zu geben. Sie kennen ihr Leben nicht anders und schaffen es irgendwie, damit fertig zu werden. Ich war tief betroffen. Anais und Bruno werden mich noch lange begleiten.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>Rezensionen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2018-04-24T19:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022647895/#1022648903">
    <title>Das Beste, was man dann machen kann, ist dem Frühling  –oder auch schon mehr dem...</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022647895/#1022648903</link>
    <description>Das Beste, was man dann machen kann, ist dem Frühling  –oder auch schon mehr dem Sommer – entgegen zu reisen. Zwar ist es nicht gleichzusetzen mit dem hiesigen Frühling (wenn alles draußen im frischen Grün explodiert), aber man hat schon etwas anderes als viel zu kalte Tage, durchsetzt mit Regen oder gar Schnee.</description>
    <dc:creator>C. Araxe</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 C. Araxe</dc:rights>
    <dc:date>2018-04-05T19:59:17Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022648899/">
    <title>Rezension zu &quot;Hortensiensommer&quot; von Ulrike Sosnitza</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022648899/</link>
    <description>»Hortensiensommer« ist ein Roman von Ulrike Sosnitza und ist 2018 im Heyne Verlag erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Roman spielt in dem beschaulichen fränkischen Dorf Sommerhausen. Johanna, Gärtnerin von Beruf, lebt nach der Scheidung von ihrem Mann alleine in einem großen Haus mit Garten und sucht einen neuen Mieter für die freigewordene Einliegerwohnung. Philipp mit dem Panamahut, Lehrer, attraktiv und alleinstehend, schein der ideale Mieter zu sein. Nur das ausdrückliche Verbot, Johannas Garten zu betreten, ignoriert er geflissentlich. Nicht nur das, er beginnt auch noch, Johanna vorzulesen – und langsam öffnet sich Johanna für eine zarte Freundschaft mit ihm. Als jedoch auf einmal Philipps kleine Tochter auftaucht, ist Johanna wie von Sinnen. Sie kündigt das Mietverhältnis und möchte weder mit Philipp noch mit dem kleinen Mädchen etwas zu tun haben. Es wird sehr klar, dass sowohl Johanna aber auch Philipp eine Menge trauriger Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit haben, die erst einmal zwischen ihnen stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrike Sosnitza ist hier ein Roman gelungen, der weit jenseits von einer leichten Sommerromanze liegt, die das Buch auf den ersten Blick vielleicht versprechen mag. Hier geht es um ernsthafte Themen wie Familie, Scheidung, Verlust, Trauer und überhaupt das Zwischenmenschliche, das mitunter sehr schwierig sein kann. All diese Themen sind auf sehr einfühlsame und liebevolle Weise behandelt. Der Schreibstil kommt flüssig und leicht rüber, das Buch lässt sich ohne große Haken und Hänger lesen. Nur am Ende des ersten Drittels gibt es so ein paar Seiten, wo man durch muss, bevor die Handlung wieder richtig anzieht. Dann jedoch kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen, bis man herausgefunden hat, was hinter Johannas Geheimnis steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Hauptcharaktere sind gut ausgearbeitet und wirken mit all ihren Schwächen und Fehlern so lebensecht, wie man es sich von Charaktere nur wünschen kann. Johanna mit ihrer seelischen Not handelt mitunter etwas impulsiv, aber das ist in Anbetracht ihrer Situation durchaus realistisch. Philipp ist ein Traummann, der sich kümmert und auf ganz liebevolle Weise für Johanna da ist, gerade als er von ihrem Geheimnis erfährt und sie selbst nicht in der Lage ist, klar zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen Themen bekommt der Leser auch noch einen wunderschönen Einblick in die Gärtnerei, die Liebe zu den Pflanzen und einige wirklich gelungene Garten- und Pflanzenbeschreibungen. Einfach schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Hortensiensommer« ist ein wirklich emotionaler Roman, der einen noch lange nach dem Lesen weiter beschäftigt. Ich habe ihn sehr gerne gelesen und kann ihn nur weiterempfehlen.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>Rezensionen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2018-04-05T19:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022648095/">
    <title>Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022648095/</link>
    <description>Heute habe ich eine echte Überraschung erlebt: da lässt man die Kinder mal ein bisschen ihre Langeweile ausleben und  bietet ihnen nicht ständig ein Programm, mit dem sie beschäftigt sind. Und was tun sie? Na klar. Kreativ sein. Erst mal maulen und jammern sie rum, dass sie nicht wissen, was sie tun sollen, aber dann ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Tochter (9) hat den Nachmittag über eine Geschichte geschrieben, die sie dann vorgetragen hat und mein Sohn (7) hat die Geschichte dazu mit selbstgebastelten &quot;Schauspielern&quot; als Tischpuppenspiel vorgespielt. Jede Menge Requisiten (Lavastrom, Lottogeschäft, Hasenhöhle, Krokodilhaus), liebevoll ausgeschnittene und verzierte Figuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichten ausgedacht und auf diese Weise vorgetragen haben sie ab und zu schon mal gemacht. Was diesmal total neu war, war das Niederschreiben. Drei DIN A4 Seiten hat sie voll geschrieben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;Geschichte&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/writershome/images/Geschichte.jpg&quot; height=&quot;300&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte hatte alles, was eine Geschichte so  braucht: Anfang, Mittelteil, Schluss, ein paar interessante Figuren (Hasenfamilie Grashobals und das Krokodil Jäckson, Biene Maja, Königin und König) Konflikte (Krokodil und Hasenfamilie streiten um einen Lottogewinn - zwei Magische Eier) en masse und ein paar echt witzige Passagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Figuren waren echt süß. Am besten hat mir das Krokodil Jäckson gefallen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;P1000178&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/writershome/images/P1000178.jpg&quot; height=&quot;300&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;P1000179&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/writershome/images/P1000179.jpg&quot; height=&quot;300&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mir nur gedacht, das ist ja gigantisch, sie schreibt an einem Nachmittag mehr, als ich die ganze Woche schaffe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll man da sagen außer: Früh übt sich.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>Familiengedanken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2018-03-24T19:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022647895/">
    <title>Der März und die Krankheiten</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022647895/</link>
    <description>Es ist doch jedes Jahr das Gleiche ... mitte März überkommt mich immer eine ganz unerträgliche Ungeduld. Ich mag einfach nicht mehr. Weder die ewigen Erkältungen, von denen sich keiner zu erholen scheint und die ständig im Kreis herumgegeben werden, noch dieses verdammte Wetter. Schnee. Schon wieder Schnee. Und saukalt. Wer braucht schon Schnee und Saukalt an einem 20. März? Morgen ist Frühlingsanfang! Und wenn ich mir die Vorhersage anschaue, kommt mir das kalte Grausen. Schnee an Ostern!!!! Ja, ich weiß, die Kids haben an einigen Osterfesten die Eier im Schnee gesucht. Brauchen tut das trotzdem keiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte am liebsten rausgehen und den Schnee anschreien, dass er sich endlich nach Sibirien oder an den Nordpol verziehen soll. Ich kriege so richtig Schlechte-Laune-Anfälle. Erst kommt er monatelang nicht und wir haben Fönwetter und 16° an Weihnachten, und dann will er nicht mehr gehen. Unerträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mich den ganzen Winter hindurch gesundheitstechnisch gut geschlagen. Aber jetzt hat es mich auch erwischt. Schnupfen, Husten, alles hängt fest, nix will raus oder weg und eigentlich fühle ich mich die ganze Zeit nur sch***. Die Kinder kränkeln auch vor sich hin. Kaum sind sie wieder halbwegs auf dem Damm, geht schon wieder was los. Ewig muss man Kinderbetreuung organisieren oder selbst nicht in die Arbeit gehen, alles geht drunter und drüber. Ich glaube wir hatten kaum eine Woche in letzter Zeit, wo alles normal lief. Das ist so verdammt anstrengend, kostet so viel Kraft und Nerven und macht überhaupt keinen Spaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte auch so gerne wieder laufen gehen (aber bitte nicht im Fitnessstudio auf&apos;m Laufband). Raus an die Luft, in den Wald, Sonne tanken, Wärme tanken. SEHNSUCHT!!!!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebes Universum, ich wünsche mir Frühling!</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>Wettergedanken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2018-03-20T20:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022646934/">
    <title>Scheitern und Gelingen</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022646934/</link>
    <description>&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;P1000037&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/writershome/images/P1000037.jpg&quot; height=&quot;300&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder wundere ich mich über das Auseinanderdriften davon, wie andere Menschen einen erleben und wie man sich selbst sieht. Ich höre oft von außen »ist ja toll, was du alles schaffst« oder auch »wie schaffst du das nur alles?«. Ich stehe dann immer etwas verwundert da und denke mir: du hast ja keine Ahnung. Ich schaffe überhaupt nichts. Gar nichts. Im Gegenteil. Das Leben ist in vielen Teilen ein ständiger Kampf, nicht aufzugeben und das, was einem lieb und wichtig ist vollends zu verlieren oder wütend in die Ecke zu schmeißen, weil man es nicht mal halbwegs so hinbekommt, wie man sich denkt, dass es sein soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinen allerschönsten Vorstellungen habe ich einen halbwegs ausgearbeiteten Wochenplan dessen, was ich schaffen und erreichen möchte, sowohl schreibtechnisch als auch von den sonstigen zu erledigenden Dingen. Dann setze ich mich diszipliniert und in vollem Besitz meiner geistigen Fähigkeiten und Konzentration an die Aufgaben und erledige sie. Am Ende der Woche habe ich dann das Gefühl, etwas geschafft und erreicht zu haben. Das ist die Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Realität schaut vollkommen anders aus. Ich schaffe es nicht mal, mir einen Wochenplan auszudenken, der auch nur im Ansatz die Chance hat, durchgeführt zu werden. Bei meinem Romanprojekt zum Beispiel habe ich keinen blassen Schimmer, wie die nächsten Schritte konkret auszusehen haben. Natürlich weiß ich, dass ich mich hinsetzen muss, eine Struktur ausarbeiten, die Figuren entwickeln, das alles zusammenfügen, einen Kapitelplan machen, so dass ich mich anschließend hinsetzen und das Ding runterschreiben kann. Die wunderbare, glasklare Grundidee ist super. Aber was tue ich konkret, wenn ich eine halbe Stunde Zeit habe, mich mit meinem Romanprojekt zu beschäftigen? Ich frage mich, ob es besser ist, den Laptop hochzufahren oder ob ich das Notizbuch hernehmen soll. Bin schon zerrissen zwischen diesen Welten, bevor ich mir überhaupt überlegt habe, WORAN ich jetzt arbeite. Dann setze ich mich hin und denke ich ein bisschen über die Hauptfigur nach, mache ein paar halbherzige Notizen und dann ist die halbe Stunde vorbei. Und ich habe das Gefühl, rein gar nichts geschafft zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle, ich bin gescheitert. Mal wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diesem Gefühl des Scheiterns zu entgehen, tendiere ich dazu, in diesen kurzen Momenten lieber Dinge zu tun, die mir tu-bar erscheinen. In einer halben Stunde kann ich locker ein paar Seiten lektorieren, da muss ich nicht erst darüber nachdenken, was ich als nächstes tun muss. Hinsetzen, lesen, korrigieren. Kein Problem. Oder schnell ein paar Emails beantworten. Schnell was nachschauen, schnell dies, schnell das. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei verliere ich immer mehr das aus den Augen, was ich wirklich tun will, was mir seelenwichtig ist. Das liegt irgendwo im Hinterstübchen meines Gehirns, groß und schwer, will angepackt werden, lässt sich aber nicht so recht ergreifen. Was ist dieses Große eigentlich genau? Und wie kann ich es definieren, erlebbar und damit anpackbar machen? Das Große in meinem Kopf ist natürlich das Schreiben. Der Wunsch, Schriftstellerin zu sein, als Schriftstellerin zu leben. Was auch immer das genau bedeutet. Von der Ferne betrachtet ist es ein wunderschöner Kristall, der in der Sonne in allen möglichen Farben glitzert. Eine romantische Idee vom Sitzen in Cafés oder in einem Zimmer mit See- und Bergblick, Notizblock, Laptop, Gedanken fließen in die Feder, lassen sich in wunderschöne Worte verpacken, zu Geschichten verweben. Alles ist im Fluss, leicht wie eine Schneeflocke, lässt sich formen und drehen und hinten kommt ein Meisterwerk heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht man näher heran an diesen schimmernden Kristall, dann wird er zu einem riesigen Berg, der romantische Traum liegt irgendwo auf der Spitze. Vielleicht. So genau kann man das von unten nicht sehen. Der Berg selbst besteht aus härtestem Glas, so glatt und steil, dass man keine Aufstiegsmöglichkeit finden kann. Und hat man doch den Pickel irgendwo hineingehauen und sich ein paar Zentimeter nach oben gehievt, muss man anhalten und stillstehen, um sich den weiteren Weg zu erschließen. Man tut und macht, man versucht dies und jenes, nichts ist in Bewegung, nichts geht vorwärts, nichts fließt, man ist froh, nicht wieder hinunterzufallen. So kommt mir vor. Und dennoch erschließt sich auf einmal wieder ein Wegstück, liegt hell und klar vor einem und man kann weitergehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage meines Lebens lautet also: Wie kann man den Berg in kleine begehbare Wegstückchen verwandeln? &lt;br /&gt;
Ich denke, für mich liegt die Lösung hier: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens: Mir absolut klar zu sein, dass ich bereits eine Schriftstellerin bin, und nicht erst werden muss. Ich muss nicht auf die Spitze dieses Berges, um das zu sein, was ich sein will. Soll heißen, nur weil ich noch keinen großartigen, nobelpreisverdächtigen Roman in einem großen Verlag veröffentlicht habe, bin ich deswegen nicht ein bisschen weniger Schriftstellerin, als ich es mit solch einem Erfolg wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens: Schreiben ist nicht das Sitzen an einem bestimmten Ort mit Berg- oder Seeblick und die Worte fließen einem wunderbarerweise in die Feder. Schreiben ist harte Arbeit. Schreiben kann einsam machen, die Familie gegen einen aufbringen, schreiben bedeutet, um Formulierungen zu ringen, vor dem Computer zu sitzen und Buchstaben aneinanderzureihen, so dass es sinnvolle Worte und Sätze werden. Schreiben heißt, der Kreativität den Raum zu geben, dass sie arbeiten kann und ihr nicht durch allerlei selbstzerstörerisches Verhalten das Wasser abzugraben. Schreiben heißt auch, sich auf die Couch zu setzen und Löcher in die Luft zu starren, um die kreativen Quellen im Inneren in Bewegung zu bringen. Das darf ich tun, ohne vor schlechtem Gewissen zu vergehen. Irgendwann, Tage, Wochen oder Monate später macht es »plopp« und auf einmal dringen Ideen, Wörter, Sätze nach oben, die man nur noch aufschreiben muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So betrachtet bin ich eine äußerst fleißige Schriftstellerin. Mein Kopf arbeitet immer an irgendwas, selbst wenn ich in der Arbeit sitze und Zahlen in den Computer hacke. Diese Idee jetzt noch so in meinem Bewusstsein zu verankern, dass ich sie mir selbst mit meinem ewigen Zweifeln nie wieder nehmen kann, das muss ich noch tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende bleibt die Frage der Zeiteinteilung. Wie kann ich diese Zeitfetzen, die mir hier und da zufliegen, sinnvoll nutzen und sie zu einem großen Zeitteppich zusammenweben, so dass etwas vernünftiges dabei herauskommt? Wie kann ich mir das Gefühl ausreden, dass ich mit so wenig zusammenhängender Zeit nichts schaffen kann? Wie kann ich mich dazu bringen, größere Zeitfenster, die ich habe, wirklich dem Schreiben zu widmen und nicht irgendwas etwas anderes aus der schier endlosen To-Do-Liste einer berufstätigen, vielbeschäftigten Mutter zu erledigen? Was kann ich tun, um mir selbst zu erlauben, dem Schreiben die verdiente Priorität einzuräumen? Immer wieder kommt mir der Gedanke, dass ich mir selbst im Weg stehe. Weil ich zu schwach bin, meine Liebesbeziehung mit der Schriftstellerei offen und klar nach außen zu kommunizieren, voll und ganz dahinter zu stehen, der Außenwelt keinerlei negative Einmischung zu erlauben. Das fällt mir unglaublich schwer. Wie oft habe ich das Gefühl, dass ich diese Liebesbeziehung verstecken muss, im Geheimen leben muss, mir mit dem Buschmesser Zeit aus dem Alltagsdschungel herausschneiden muss. Dabei kriege ich dann das schlechte Gewissen und fange an, das Wohnzimmer zu putzen, anstatt mir das Schreiben zu erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sinnfrei ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich bin diesem Mechanismus ja durchaus auf die Schliche gekommen, so dass ich eine Chance sehe, nicht ständig darauf reinzufallen. Das Bewusst-Werden des Problems ist ja schon ein großer Schritt in Richtung Lösung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich darf schreiben. Ich darf Schriftstellerin sein. Ich darf kreativ sein. Und ich darf mir die dafür nötigen Frei- und Zeiträume gönnen.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>Schreibgedanken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2018-03-05T19:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022646832/">
    <title>Winterstarre</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022646832/</link>
    <description>&lt;img width=&quot;300&quot; alt=&quot;IMG_13891&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/writershome/images/IMG_13891.jpg&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Woche extremer Kälte war es heute morgen vergleichsweise heiß. Das Thermometer meldete -2 Grad und ich hatte das Gefühl, ich müsse meinen Wintermantel von mir werfen. Nur im Bus hatte sich noch die Kälte der letzten Tage festgesetzt, da ist es gleich gar nicht warm geworden und gezogen hat es noch dazu. Ich habe meinen Wintermantel wieder angezogen und gut zugemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich mag ich kalte Winter. Dieses Klirren der Luft, wenn man aus der Wohnung nach draußen tritt. Diese Starre der Welt, alles ist festgefroren, nichts kann sich rühren. Nur der Wind ist noch in Bewegung, schneidet wie japanische Messer in die Wangen. Man meint, jeder kleinste Feuchtigkeitstropfen an der Nase friert sofort fest und stellt den Beginn eines Eiszapfens dar. Mütze allein reicht nicht, die Kapuze muss unbedingt auch noch drüber. Die Schönheit der Natur ist umwerfend. Ich liebe zugefrorene Seen, vor allem, wenn das Eis glasklar ist und man bis in die Tiefe hinunterschauen kann. Eingefrorenes Schilf, Stöckchen, Gräser und Blubberblasen irgendwo eingeschlossen im ewigen Eis. Besonders schön finde ich Eiszapfen. Wind und Wasser haben bizarre Formen geschaffen, über und über vereiste Bänke an Seeufern, surreale Formen überziehen die wassernahen Äste von Büschen und Bäumen. Wunderschön. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings gibt es da auch noch die andere Seite: Nie sonst überkommt mich so sehr das Bedürfnis nach Winterschlaf. Ich will einfach im Bett bleiben und mich nicht rühren müssen. Ich beneide Bären und Igel und anderes Getier, das sich einfach in eine Höhle verkriechen kann und nicht funktionieren muss. Der Mensch muss funktionieren. Zum Einen ist er nicht für den Winterschlaf gebaut, zum anderen kommen Schule, Arbeit, all diese Dinge nicht zum Stehen, nur weil es draußen kalt ist. Heutzutage müssen wir der Kälte trotzen. Und so quälen wir uns in eine dreifache Schicht von Klamotten und gehen hinaus, nur um festzustellen, dass die vom Mensch erschaffene Welt der Kälte nicht gewachsen ist. Mein Auto hat sofort gestreikt. Batterie zu schwach (inzwischen habe ich eine neue - es geht wieder). Die S-Bahn wollte anfangs nicht mehr. Weichen festgefroren, Oberleitungen vom Triebwagen mitgenommen, überall stecken Menschen im Chaos fest und es geht nix vorwärts und nichts zurück. Sogar die U-Bahn verzeichnet Zugausfälle, weil die Depots im Freien sind und die Kälte für allerlei Probleme sorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir selbst - so kommt es mir bisweilen vor - friert bei solchem Wetter das Hirn ein. Ich kann gar nicht mehr gescheit denken, ich kann nur noch denken, ich will weg hier. Weg hier. Raus aus diesem schneidenden Wind, dieser Kälte. Alles so unangenehm. (Nein, ich werde nie ein Bewohner Sibiriens werden). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da meine ich immer, dass wir doch das Recht haben sollten, bei solchen Temperaturen nicht funktionieren zu müssen. Einfach daheim bleiben zu dürfen und die Natur machen zu lassen, das würde ich mir wünschen.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>Wettergedanken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2018-03-03T19:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022646340/">
    <title>Über die Flüchtigkeit des Lebens</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022646340/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;https://static.twoday.net/writershome/images/Blume2.jpg&quot; width=&quot;400&quot; alt=&quot;Blume2&quot; align=&quot;center&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;center&quot; height=&quot;300&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist altbekanntes Wissen, dass jedes Leben irgendwann sein Ende findet. Geht alles seinen normalen Gang, erreicht der Mensch ein Alter von, sagen wir mal, durchschnittlich 80 Jahren. 80 Jahre auf dieser Erde sind doch eine gewaltig lange Zeit und von Flüchtigkeit kann hier nicht die Rede sein. Das Leben scheint lang und ausdauernd, und wenn man sich selbst so betrachtet, steckt es felsenfest in einem drin und macht keine Anstalten, das Weite zu suchen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dennoch gibt es immer wieder Geschehnisse, die einen daran erinnern, wie schnell das Leben verschwinden kann, und die betroffene Person nicht mal in die Nähe der 80 Jahre kommt. Hier fallen einem auf Anhieb ein Unfall oder eine schwere Krankheit ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem bei ersterem wird ein Leben ausgelöscht, das unter Umständen noch viel, viel länger hätte dauern können. Wäre man doch nur pünktlich losgefahren, hätte man, wie ursprünglich geplant, einen anderen Zug genommen, einen anderen Flieger, besser aufgepasst ... ein ewiges Hätte-Wäre-Könnte setzt hier ein, die Gedanken kreisen um diese unendlichen Möglichkeiten, wie dieser tragische Unfall hätte verhindert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Krankheit ist die Sachlage eine andere. Es gibt wenige Krankheiten, die man durch Hätte-Könnte-Sollte verhindern hätte können. Wenn der Organismus - aus welchem Grund auch immer - schwach ist und eine tödliche Krankheit entsteht, dann kann man nicht aus. Gefangen in einem dahinsiechenden Körper muss man das Schicksal ertragen, wozu auch immer es gut sein mag, und früher als einem lieb ist Abschied nehmen von dieser Welt und den lieben Personen um einen herum. Vielleicht empfinden es alle Beteiligten erst einmal als Erleichterung, dass das Leiden und die damit verbundenen seelischen Belastungen ein Ende gefunden haben. Dennoch ist ein Leben zu Ende gegangen, das unter anderen Umständen vielleicht länger gedauert hätte. Auf einmal gibt es Waisen, oder verwaiste Eltern oder, oder, oder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz perfide wird es, wenn man sich mit einem Mord konfrontiert sieht. Mord ist etwas, das in den Zeitungen steht. Das man im Radio hört, im Internet liest. Es ist nichts, was MIT EINEM PERSÖNLICH etwas zu tun hat. Bis es dann eben doch anders kommt. Da hört man von einem Doppelmord in Petershausen, ach ja, wieder so ein Spinner, der zwei Frauen umgebracht hat. Schlimm, schlimm, die waren ja so alt wie ich, ja, ja - was tue ich denn heute auf die Pausenbrote? Und dann, keine zwei Stunden später trudelt eine Email ein, dass eine der ermordeten Personen jemand war, mit dem man 13 Jahre lang in die Schule gegangen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bitte? WIE BITTE???? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was schreibst du da? Eine von diesen Frauen ist M.? Aus meiner Klasse? Mit der ich im Grundschulalter doch auch befreundet war? Bei der ich übernachtet habe? Deren Schwester mit meiner Schwester total eng war. Die mich immer zum Geburtstag eingeladen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ermordet? Er ... WAS??? Sie????&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach du heilige Sch***. Ich habe M. seit gut 21 Jahre nicht mehr gesehen. Mindestens. Aber trotzdem habe ich ein klares Bild vor mir aus einem der letzten Jahre an der Schule, ein fast erwachsenes Mädchen, lange dunkelblonde, ins rötliche gehende Haare. Still. Immer so ein bisschen in einer anderen Welt, so habe ich sie in Erinnerung. Wer kommt denn auf die Idee, so jemanden umzubringen? Die Tatsache, die ich etwas später per Totenanzeige schwarz auf weiß vor mir liegen habe, dringt lange nicht in ein fühlbares Erleben vor. Ich weiß es, mir gruselt es, wenn ich darüber nachdenke, aber mein Gehirn weigert sich nach wie vor eine wirklich tiefergehende emotionale Reaktion zu produzieren. Kurz: ich kann es einfach nicht fassen. Vielleicht fasse ich es morgen, wenn die Trauerfeier stattfindet und ich mit so einigen anderen Klassenkameraden daran teilnehmen werde. Vielleicht dann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man darüber nachdenkt, erscheint einem das Leben als ein sehr flüchtiger, ja zerbrechlicher Wegbegleiter. Wie schnell man es zerbrechen kann, unwiderruflich auslöschen, mit roher Gewalt. Es ist wirklich erschreckend. Und macht nachdenklich.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>Lebensgedanken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2018-02-24T20:23:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022645955/">
    <title>Erinnerungen I</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022645955/</link>
    <description>Mir ist es ein dringendes Bedürfnis, die eine oder andere Erinnerung an meine Oma niederzuschreiben. Am Freitag habe ich es mir gedacht, in Anbetracht des sich sehr im Wandel befindlichen Hauses (*HEUL*). Ich hatte außerdem Fotos in der Hand von früheren Geburtstagsfeiern, wo meine Oma noch lebte ... diese Wärme und Geborgenheit, die alleine der Anblick dieser Bilder für mich ausstrahlten war enorm groß. Und machten den Kontrast zur heutigen Situation ums deutlicher. Die Erinnerung muss her und der Schmerz muss gefühlt und zugelassen werden. Glaube ich. Sonst komme ich da nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute möchte ich jedoch eine ganz andere Erinnerung festhalten. Ich habe vor ein paar Tagen die wunderbare Kür des Eiskunstlaufpaars Savchenko / Massot angeschaut und da ist die Erinnerung in mir aufgestiegen, wie ich früher, als ich noch daheim wohnte, mit meiner Oma zusammen immer den Eiskunstlauf-Wettbewerb der Olympischen Spiele verfolgt habe. Besonders geliebt haben wir beide den Paarlauf und dabei die Kür, das hatte immer sowas ästhetisches, wunderbares. Etwas leichtes. Perfekte Synchronizität in den Pioretten und Sprüngen waren für unsere Augen immer reine Poesie. Fachmännisch haben wir über das Gelingen von Rittbergern, Axeln, Teufelsspiralen und wie diese Figuren und Sprünge alle heißen, gefachsimpelt. (Ohne auch nur einen blassen Schimmer davon zu haben). Ich selbst mochte immer die gigantische Kraft, die diese Läufer an den Tag legen, wenn sie rückwärts fahren, auf diese Weise Schwung holen für den nächsten Sprung. Wir klebten vor dem Fernseher - erst war es so eine alte Kiste mit Antenne, die man durch die Wohnung fahren musste, um den besten Empfang zu finden. Später gab es ein moderneres Gerät. Wir haben die Wertungen studiert und uns über die Unmöglichkeiten der Jury aufgeregt ... es war einfach nur wunderbar.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>Kaleidoskop</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2018-02-18T19:26:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022645600/">
    <title>Der weinende Clown</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022645600/</link>
    <description>Man kennt es ja, das Bild des Clowns, der sich hinter seiner Maske mit dem großen lachenden Mund und der roten Nase versteckt und eigentlich tief traurig ist. So fühlte ich mich ich den letzten Tagen auch. Die imaginäre Schminke dick aufgetragen, ein Lachen aufgemalt, und raus in die Welt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sonntag war Faschingsumzug angesagt. Meine Tochter hatte eine Bärenmaske über dem Gesicht, mein Sohn einen Totenkopf. Ich hatte nichts, mir war so gar nicht danach, ich hatte nur das mit imaginärer Schminke aufgemalte Grinsen. Mir kam die Fröhlichkeit auf diesem Umzug ähnlich aufgesetzt vor.  Es war ein Versuch, fröhlich zu sein. Mir war, als sähe ich hinter die Fassaden und entdeckte dort so viel Ungelöstes, Trauriges, Nachdenkliches. Wenn man die Leute genau anschaut und sie nicht gerade in ein Gespräch mit den Kumpels verwickelt sind, wenn sie einige Sekunden irgendwo hinstarren und auf ihre Gedanken hören, kann man das sehen. Der Gesichtsausdruck wird ein anderer. Mit ein paar Flaschen Bier oder ein paar kleinen Feiglingen lässt sich das alles gut im Schach halten. Mir wäre auch danach gewesen, aber mit Auto und Verantwortung geht sowas natürlich gar nicht. Also habe ich dem Treiben mit unvernebeltem Geist zugeschaut. Wie so manches Mal bei solchen Gelegenheiten fühlte ich mich wie hinter Glas. Ich sehe alles, ich höre alles, aber ich kann nicht daran teilnehmen. Manchmal stehe ich dort und drücke mir die Nase platt und denke mir, dass ich doch nur einen kräftigen Schritt zu gehen bräuchte und schon stünde ich auf der anderen Seite der Glaswand, könnte mich in die Fröhlichkeit stürzen, die Leichtigkeit des Seins würde mich umwehen wie ein Hauch Sommerwind. Ich sehne mich danach, die Augen zu schließen und zu dem Wummern der Musik zu tanzen, ohne einen Gedanken an gestern, heute oder morgen zu verschwenden. Manchmal drehe ich mich um, lehne mich mit dem Rücken an das kalte Glas, höre das Treiben hinter mir und frage mich, was das eigentlich alles soll. Die Welt ergibt in solchen Momenten keinen Sinn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute hatte ich eine meisterhafte Clownsmaske auf. Auch diesmal nur imaginär, aber sehr notwendig. Familienfeier des Geburtstags meiner Tochter. Es war eine schwere Geburt, diese Feier. Sonst haben wir diese Feste immer bei meiner Oma gefeiert. Sie war das Zentrum des erweiterten Familienlebens. Jetzt erschienen alle anderen Örtlichkeiten unpassend, fad. Aus diversen verschworbelten Gründen konnten wir nicht bei uns zuhause feiern, wir haben uns dann bei meiner Tante getroffen. Alles geplant, Krapfen, Kuchen, Kerzen, Geschenke. Alle da. Aber es waren eben nur zehn Leute, statt der sonst üblichen elf. Ich habe in meinem Kopf ständig mit elf Menschen gerechnet, mich ständig verzählt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So viele Gesichter, die verwirrte und verirrte Trauer zeigten, blanke Nerven, dicht unter der Oberfläche brodelnde Hysterie. Leute, die sich, ebenso wie ich, die imaginäre Schminke mit Clowngrinsen dick ins Gesicht gemalt haben. Ewiges Gerede und Geschimpfe über das Haus-Drama, so viel Bitterkeit, so viel Gift und Galle. Bis mein Schwager und ich gesagt haben, dass wir absolut nichts mehr davon hören können und wollen. Dann war damit erst mal Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz neu, ohne die alte ehrwürdige Dame: die junge Generation hat das Handy an die Boxen angeschlossen und auf einmal war da Musik. Mitreißende Klänge, die einem in die Füße schießen und den Körper in Bewegung bringen. Ich saß da, habe gelächelt, mich im Takt der Musik ein wenig bewegt und wäre beinahe an dem verdammten Kloß im Hals erstickt. Nur gut, dass mich in dem Moment keiner angesprochen hat. Das hätte eine wahre Katastrophe gegeben. Wenn ich traurig bin, kann Musik der echte Killer sein ... Irgendwann habe ich mich von meinem Stuhl erhoben, ächzend ob der Schwere, die mich derzeit umhüllt, habe mir meine Tochter geschnappt und mit ihr getanzt. Bewegen, lächeln, nicht weinen, nicht weinen. Und wenn’s für sonst nichts gut ist, dann wenigstens für sie. Ein bisschen konnte ich die Schwere abschütteln. Als würden die Schritte hier hin und da hin die Gedanken durcheinanderwirbeln und sie auf eine andere Art und Weise wieder zusammensetzen. Neue Gedanken, neue Formationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir als Großfamilie tasten uns an eine neue, andere Zukunft heran. Anders muss es sein, notgedrungen. Wie soll es sein? Wie kann es sein, um allen halbwegs gerecht zu werden? Warum nur fällt mir der Abschied von dem Vergangenen so wahnsinnig schwer? Meine Füße fühlen sich an, als wären sie mit Betonblöcken versehen, die es mir, wenn auch nicht unmöglich, so doch sehr schwer machen, vorwärtszugehen. Irgendwas hält mich zurück. Lässt mich (noch) nicht los. Was ist das? Ich werde es herausfinden. Irgendwann. Und dann sollte der Weg nach vorne leichter werden. Bis es soweit ist, werde ich mir noch einige Packungen Schminke zulegen müssen.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>Familiengedanken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2018-02-13T20:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022645250/">
    <title>Freitagsblues der dritte</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022645250/</link>
    <description>&lt;b&gt;Home, sweet home&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;Home-sweet-Home&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/writershome/images/Home-sweet-Home.jpg&quot; height=&quot;300&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun denn, es ist wieder soweit, der nächste Freitag ist vorüber gegangen. Heute ist der Kloß nicht so schlimm, ich habe nicht das Gefühl, dass ich jeden Moment zusammenbreche. Ich schlage auch verbal nicht um mich, wenn mich jemand anspricht (trotzdem sehne ich mich nach Einsamkeit, um die Gedanken zu sortieren). Das ist immerhin gar nicht so schlecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schlimmste Moment heute, der Moment, der an meinem Herz gerissen hat, bis es zu schmerzen begann, war der erste Schritt hinein ins Haus. Von den Füßen genommen hat mich der Geruch. Der letzte Bote aus der Vergangenheit, der sich hartnäckig jeglichen Lüftens erwehrt hat, wurde brutal vertrieben. Zigarettenrauch gemischt mit stinkenden Schuhen statt der sanften Erinnerung an Omi. Zigarettenstummel im Garten. Meine Oma war überzeugte Nichtraucherin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde es immer wieder faszinierend, wie sehr Gerüche doch Erinnerungsträger sind. Mich schüttelte es direkt, als ich das Haus betrat, ich fühlte mich nicht mehr daheim. Ich hätte genauso jede x-beliebige Wohnung betreten können. Es ist so bitter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh Mann ...</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>Familiengedanken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2018-02-09T17:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022645121/">
    <title>Ablenkeritis, Aufschieberits und andere Konsorten</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022645121/</link>
    <description>Seit ich vergangenen Sonntag in ein Facebook Dokument die Zahl 2000 geschrieben habe, hat sich etwas interessantes getan. Bewusstseinsverschiebung, möchte ich es mal nennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese 2000 steht für zweitausend Worte, die ich diese Woche geschrieben haben möchte, wenn sie dann vorbei ist. Sind zweitausend Worte viel oder wenig? Ich erinnere mich, dass meine assignments an der University of Essex oft zwischen 1500 - 2000 Wörter lang sein mussten. Umgerechnet auf sieben Tage sind es 285,71 Wörter pro Tag. Das klingt jetzt gar nicht so schlimm. Wenn ich es schaffe, meine Morgenseiten ordnungsgemäß und ohne Störung zu schreiben, kommen damit pro Tag in etwa 480 Worte zusammen. Schriebe ich meine Morgenseiten täglich ordnungsgemäß und ohne Störung, hätte ich mein Soll volle Kanne erfüllt. &lt;br /&gt;
Dann gibt es noch andere Dinge, die ich auch gerne schreiben möchte. Einen Blog-Eintrag zum Beispiel. Oder ein paar Sätze für meinen Roman. Oder ein paar Worte für einer der vielen unfertigen Kurzgeschichten, die auf meinem Rechner herumgammeln und der Dinge harren. Möglichkeiten gibt es also zu Genüge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat bei mir also eine Bewusstseinsverschiebung stattgefunden. Was heißt das? Das heißt, dass ich angefangen habe, mich und mein Verhalten in Hinblick auf diese 2000 Worte zu beobachten. Was tue ich? Setze ich mich hin und versuche, sie bewusst und mit Plan zu schreiben? Schreibe ich sie überhaupt? Wenn ja, wie? Oder eben nicht? Wenn nicht, warum nicht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was kam dabei heraus? Ich muss zugeben, dass ich überhaupt nicht bewusst und mit Plan schreibe. Ich mache es irgendwie und ich mache irgendwas und irgendwann. Hier liegt sicherlich der Hund begraben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Morgenseiten funktionieren halbwegs, mit Abstrichen hier und da. In diesem Falle ist aber definitiv auch Bewusstsein und Plan vorhanden. Yvonne, stehe 20 Minuten früher auf, setz Dich an den Tisch, nimm Buch und Stift zur Hand und schreibe zwei Seiten voll. So. Die Theorie ist easy enough. Die Durchführung ist dann wieder ein anderes Thema, denn da gibt es diverse Störfaktoren. Ich habe innere und äußere ausgemacht. An den inneren muss ich arbeiten, könnte ich auch: Das Aufstehen. Wenn ich abends nicht ins Bett komme, komme ich morgens nicht raus. Ergo, ich muss irgendwas tun, dass ich abends ins Bett komme. &lt;br /&gt;
Die äußeren sind schwieriger, vor allem weil es hier zu großen Prioritäten-Konflikten kommt. Mein größter äußerer Störfaktor ist mein Lieblingssohn. Er hat einen sechsten Sinn dafür, wann aufstehe und kommt garantiert. Wachhund! Was also tun? Dieses verschlafen daher tapsende Kind abweisen und ihm erklären, dass diese 20 Minuten mir gehören? Für ein paar Worte auf Papier? Oder ihn auf den Schoß und in den Arm nehmen und denken, dass kein einziges Wort der Welt so wichtig sein kann wie er? Die Antwort erscheint mir klar und deutlich. &lt;br /&gt;
Andere Familienmitglieder halten es auch nicht für nötig, mir diese 20 Minuten zu gönnen, hier kann ich mich aber besser abgrenzen, weil sie alt genug sind und so etwas verstehen könnten, wenn sie denn wollten. Dennoch, die Chance, die 2000 zu erreichen, schwindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schreiben an tatsächlichen Schreibprojekten, so ist mir aufgefallen, scheitert hauptsächlich daran, dass ich nicht weiß, was ich genau tun will, wenn ich denn mal ein paar Minuten Luft hätte, um mich dranzusetzen. Bisschen dies, bisschen das, lieber doch hier, lieber da? Und bis ich mich entschieden habe, ist die Zeit rum. Oder, weil ich mich nicht entscheiden kann, mache ich etwas anderes, was vielleicht auch wichtig und dringend ist, aber nichts mit Schreiben zu tun hat. &lt;br /&gt;
Das ist irgendwie bescheuert und ich sehe, dass ich mir für die nächste Woche eine Liste mit schreibtechnischen Dingen machen werde, die ich erledigen möchte, evtl. eingeteilt in die ungefähr dafür benötigte Zeit, so dass ich mir etwas herauspicken kann, was den gegebenen Umständen halbwegs entspricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit habe ich für meine zukünftige Vorgehensweise so einiges gelernt. &lt;br /&gt;
-</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>Schreibgedanken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2018-02-08T07:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022644786/">
    <title>Immer wieder freitags ...</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022644786/</link>
    <description>... erfasst mich diese verdammte Traurigkeit. Letzte Woche der Absturz, diese Woche atemraubende Traurigkeit. Ich meide das Haus meiner Mutter / meiner verstorbenen Omi so weit ich das kann. Freitags jedoch haben meine Kinder dort ihre Musikstunden. Ich kann sie ja wohl kaum an der Straßenecke absetzen und sagen, geht mal zu eurer Oma, macht eure Klavier- und Geigenstunde, ich hole euch dann hier wieder ab. Nein, das geht gar nicht. Ich gehe also da rein, jeder Schritt fällt mir so schwer, Kloß im Hals wächst und eigentlich will ich nur fliehen, mich in sicherer Entfernung verstecken, dann ist der Schmerz nicht so präsent, nicht so schneidend. Kinder abgeliefert, zum Einkaufen gefahren, zurück gekommen. Fremde Leute schleppen Sachen in die untere Wohnung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weg. Nix wie weg. Weg, weg, weg, weg, weg, schreit mein Gehirn. Und meint damit sowohl mich selbst als auch die Wohnung meiner Oma. Wo bist du nur, Omilein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cool bleiben. Mit Mum noch eine Tasse Tee trinken. Sie ist so allein, in diesem Haus mit lauter Fremden. Es ist herzzerreißend. Laute Musik von unten, es rumpelt, es kracht. Warum, warum, warum, warum, hämmert mein Hirn. Ich verstehe nichts. Als spräche die ganze Welt auf einmal Chinesisch und ich bin der einzige, der es nicht kann. Auch die Emails verstehe ich nicht, die herumgehen, die beweisen und belegen, dass die Angebote an einzugswillige Familienmitglieder eine Farce waren. Nichts als leere Worte. Ein Witz. Warum? Warum nur? Warum nicht gleich nein sagen? Wozu das Theater? Ein klares Nein am Anfang hätte ebenfalls einen ordentlichen Schock verursacht, keine Frage. Aber nicht ein so gewaltiges Erdbeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cool bleiben also, was bleibt einem anderes übrig. Ich komme heim und ich kann mich nur mit größter Mühe davon abhalten, wieder in Tränen auszubrechen, so wie letzte Woche. Schweigen. Nicht reden. Bloß nicht reden. Fühle mich wie eine Statue hinter Glas, die Kinder springen und lachen, ich kann nicht. Möchte nur schreien. Oder nicht mal das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen muss ich fröhlich sein. Kindergeburtstag steht an. Oh Mann. Ich kriege meine Mundwinkel nicht mal dazu, ein Lächeln auch nur anzudeuten. Mir ist so gar nicht nach fröhlich. Aber eine Nacht schlafen, dann den alltäglichen &quot;sei-stark-du-schaffst-das-schon&quot;-Funktionsanzug überziehen und durch. Durch ... wie lange kann man das durchziehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wird man diesen verdammten Monsterkloß im Hals nur wieder los? Gott sei Dank hindert der einen nur am Sprechen, nicht am Schreiben.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>Familiengedanken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2018-02-02T20:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022644720/">
    <title>#ichtraumich - Tag 31</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022644720/</link>
    <description>&lt;b&gt;Mein (Schreib) Ziel 2018&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein wichtigstes Schreibziel ist es, dem Schreiben einen konstanteren Raum in meinem Leben zu geben. Soll heißen, nicht nur schreiben zu &lt;i&gt;wollen&lt;/i&gt;, sondern es tatsächlich zu tun. Ich kann mich nicht Schriftstellerin schimpfen und nur alle heilige Zeit was schreiben. Ich möchte gerne all diese &quot;hätte-könnte-wollte&quot;-Gedanken in meinem Kopf abschaffen und stattdessen ein &quot;Hinsetzen und Tun&quot; etablieren. Und dass das funktionieren kann, hat diese Challenge eindeutig gezeigt. Nein, ich habe nicht jeden Beitrag am passenden Tag geschrieben, ich habe sogar den einen oder anderen ausgelassen. Das entspricht sehr meinem Naturell. Wenn&apos;s geht, lege ich so richtig los, wenn nicht, dann halt gar nicht. Aber ich habe geschrieben. Und gar nicht sooo wenig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ziel ist es nun, dieses Schreiben weiter zu tun, meinen Augenmerk werde ich auf mein neues Romanprojekt legen. Ich bin momentan in der Planungsphase. Schreibe also eher wenig, arbeite aber trotzdem dran. Außerdem möchte ich hier an dieser Stelle so alle 1-2 Wochen einen Beitrag verfassen. Ich habe schon angefangen, Themen zu sammeln, die mich interessieren, die ich dann hernehmen könnte. Und dann weiter veröffentlichen. 2017 war mit 7 Geschichten ein sehr gutes Jahr. Auch 2018 möchte ich mir diverse Ausschreibungen ansehen und mitmachen. Dranbleiben, das ist mein Hauptziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wären wir also angekommen am Ende der Challenge 2018. Euch allen, die mitgelesen und auch kommentiert haben, möchte ich herzlich danken. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass der eine oder andere doch vorbeischaut und man nicht so komplett planlos in den weiten Äther schreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr werdet mehr hören von mir.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>Challenge 2018</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2018-02-01T20:37:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022644590/">
    <title>#ichtraumich - Tag 29</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022644590/</link>
    <description>&lt;b&gt;Printbook vs. E-Book&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir dieses Thema schon mal hatten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nehme beides. Ich habe &lt;i&gt;immer&lt;/i&gt; Bücher auf meinem Handy für die aus dem blauen Himmel über einen hereinbrechenden Chaostage im öffentlichen Nahverkehr. Wenn ich außer dem Handy nichts in der Hosentasche habe, dann habe ich wenigstens was zum Lesen. Am Wohlsten fühle ich mich, wenn ich mindstens ein Buch im Rucksack und außerdem das iPad mit meiner ganzen Kindle und BluFire Bibliothek sowie der Onleihe dabei habe. Dann fühle ich mich sicher. Ohne Lesestoff fühle ich mich eigentlich immer so, als hätte ich vergessen, mich in der Früh anzuziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Reader mag ich vor allem im Urlaub sehr gerne, wenn ich mich wieder nicht entscheiden kann, welche Bücher ich daheim lasse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde meines Herzens bin ich aber ein Papier-Buch-Freak. Ich liebe den Geruch von frischem Papier, die knisternden Seiten zwischen den Fingern, den Gegenstand &quot;Buch&quot; in der Hand, wenn ich von einer U-Bahn in die nächste eile.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>Challenge 2018</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2018-01-30T20:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022644587/">
    <title>#ichtraumich - Tag 28</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022644587/</link>
    <description>&lt;b&gt;Relaxen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Re ... was bitte? Ich muss hier an dieser Stelle zugeben, dass das Wort relaxen in meinem Vokabular bzw. meinem Leben eher selten vorkommt. Momentan ist meine schönste Relax-Zeit, die wo ich hier &lt;i&gt;ganz alleine&lt;/i&gt; vor dem Computer sitze und ein paar Zeilen in meinen Blog schreibe und die restliche Familie schon schläft. Ich finde das so relaxing, dass es mir teilweise schwerfällt, mich hochzukriegen und ins Bett zu gehen. Am nächsten Morgen frage ich mich dann immer, ob ich irgendwie einen an der Waffel habe. JEDER Mensch weiß doch, dass man auch Schlaf braucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Job, Kinder, Ehemann, Haushalt sind genug um einem eher &quot;leisen&quot; Menschen wie ich es bin, zu viel zu werden. Ich liebe die Ruhe, ich liebe es, NICHT reden zu müssen, nicht immer zuhören und anwesend sein zu müssen, intelligente Antworten geben zu müssen, Probleme zu lösen. Ich liebe es, die Gedanken schweifen lassen zu dürfen, Musik in mich hineinströmen zu lassen, sie wirken zu lassen. Abschalten ist für mich jeder Moment, den ich alleine verbringen darf. Ohne Anforderungen und Verantwortung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich liebe es auch mit einem Buch in der Badewanne zu liegen (frage mich gerade, ob das heute noch drin ist, aber ich glaube, ich gehe lieber schlafen), in der Natur spazieren zu gehen oder sinnlos vor mich hin zu träumen.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>Challenge 2018</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2018-01-30T20:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022644586/">
    <title>#ichtraumich - Tag 27</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022644586/</link>
    <description>&lt;b&gt;Meine Buch-Babies&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ja, die drei, wo meine Kurzgeschichten dinne sind, habe ich ja schon mal vorgestellt. Hier also noch einmal das Bild dazu: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;anthologien&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/writershome/images/anthologien.jpg&quot; height=&quot;300&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein größtes Buch-Baby ist noch in der Schreibtischschublade, bzw. im Computer: mein Roman&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Verschollene Musik&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der gerade einen Verleger sucht. Musik und Emotionen sowie Tauer- und Traumaverarbeitung sind das Thema dieses Entwicklungsromans. Eine echte Herzensangelegenheit. Wenn sich dieses Jahr nix tut mit Verlagen, werde ich ins Selfpublishing gehen.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2018-01-30T20:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022644584/">
    <title>#ichtraumich - Tag 26</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022644584/</link>
    <description>&lt;b&gt;Meine Schreib- und Lesebuddies&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja ... das ist in der Tat ein eher trauriges Thema. Um mich herum gibt es viele liebe Menschen, aber es gibt sehr wenige, die meine Schreib- und Leseleidenschaft teilen. Ich habe in allernächster Nähe sogar einen Menschen, der der Meinung ist, man solle das Schreiben doch lieber gleich lassen, wenn man nicht Shakespeare oder Goethe heißt oder kein Genie ist. Und lesen sollte man nur aus dem Kanon der Weltklassiker. Er hindert mich nicht am Schreiben und Lesen, aber immer diese Meinung im Hintergrund zu haben, ist schon schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten anderen finden mein &quot;Hobby&quot; ganz nett (und dazu zählt für diese Leute auch das Lektorieren - mit dem ich ja sogar Geld verdiene), aber &quot;was gescheites&quot; muss man schon arbeiten. Also bitte, wo kämen wir denn sonst hin?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Wunsch zu schreiben wird bestenfalls belächelt. Schlimmstenfalls hält mich einer mal für komplett gaga, weil ich Zeit brauche und fordere, um einfach nur da zu sitzen und Löcher in die Luft zu schauen. In der ich keinerlei medialen Konsum brauchen kann. Kein Radio, keinen Film, kein Gespräch, kein Gar Nichts. Ganz ehrlich, es ist oft ein Kampf. Und mein innerer Kritiker, der plärrt da lauthals mit, der Depp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemanden, der mich einfach vorbehaltslos unterstützt, habe ich noch nicht getroffen. Und deswegen suche ich mir Gleichgesinnte beim &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/groups/726401344197826/&quot;&gt;Münchner Autorenstammtisch&lt;/a&gt; oder bei der &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/Autorinnenvereinigung-eV-122062261169442/&quot;&gt;Autorinnenvereinigung e.V.&lt;/a&gt;. Auch bei &lt;a href=&quot;http://www.fiction-writing.de&quot;&gt;Fiction-Writing&lt;/a&gt; habe ich nette Bekanntschaften gemacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin es selbst, die sich darum kümmert, dass ich auf dem Weg bleibe und nicht die Flinte ins Korn werfe. Klingt alles recht traurig - ist es auch, irgendwie. Aber ich bin verdammt sturköpfig, wenn&apos;s ums Schreiben geht. Wenn es eines gibt, was ich wirklich will, dann das. Wer oder was soll mich da aufhalten?</description>
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    <dc:subject>Challenge 2018</dc:subject>
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    <dc:date>2018-01-30T19:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022644364/">
    <title>Absturz</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022644364/</link>
    <description>Ich trage einen Nervenzusammenbruch in mir herum. Dieses tiefgreifende Flattern von Nerven, dieses unerträgliche Gefühl, der Umwelt mit all ihren Herausforderungen nicht mehr gewachsen zu sein. Meine Nerven flattern und meine Seele zerfällt, franst aus, verteilt sich als desintegriertes Etwas. Verloren. Ein Kloß steckt im Hals, Tränen lauern jeden Augenblick in den Augenwinkeln. Mein Körper fühlt sich an, als hätte er keine tragenden Knochen. Ein Haufen Elend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum das alles? Ich habe lange reflektiert und nachgedacht und ich glaube, dass ich gerade wieder an einem intensiven Wegpunkt der Trauerarbeit angekommen bin. Ein weiteres Stück Abschied ist vollzogen, wenn auch nicht in seiner Gänze akzeptiert. Ich habe mit meiner Oma eine Bezugsperson verloren, die, so im Nachhinein betrachtet, die wichtigste Bezugsperson  meines Lebens war. Sie hat mir immer und zu jeder Gelegenheit einen Ort gegeben, wo ich einfach sein konnte. Zu jedem Augenblick war sie mit einem offenen Ohr anwesend, man konnte zu ihr kommen, einen Pott Tee kochen und zur Ruhe kommen. Oder sich auskotzen. Einen Rat abholen. Einfach nur reden. So war das immer. Als Kind und Jugendliche habe ich sie als jemanden erlebt, der Stütze gab, wo Chaos herrschte. Sie hatte immer ein Licht parat für dunkle Tage. Sie hat es geschafft, für mich ein Refugium zu sein. Ein Schutzraum, wo man für ein paar Stunden dem Sturm entkommen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe, so wurde es mir schmerzlich bewusst, nicht nur das verloren. Auch der Ort, der physikalische Ort, dieses Haus, diese Wohnung, ist jetzt vergangen. Ich möchte nicht auf die unsäglichen Dinge eingehen, die in den letzten Wochen und Monaten passiert sind. Denn sie sind unsäglich, unbeschreiblich, die Axt dieser Geschehnisse treibt ihre Klinge tief in hinein in mein Nervensystem. Aber dieser Ort der Ruhe ist jetzt verloren. Natürlich hat er sich in den letzten Monaten Stück für Stück aufgelöst, Buch um Buch, Möbelstück um Möbelstück, Inventar, Instrumente, CDs, Noten, eins nach dem anderen ist verschwunden. Die Einheit ist zerrissen, ausgefranst. Allein der Geruch hängt noch in der Luft wie ein sanfter Bote aus der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
Jetzt ziehen dort also irgendwelche Leute ein – ja, das ist der Lauf der Dinge – aber diese irgendwelchen Leuten wurden einzugswilligen Familienmitgliedern explizit bevorzugt. Und das muss der Lauf der Dinge nicht sein. Der Wille meiner Oma wurde missachtet, in die Mülltonne getreten. Jetzt liegt sie ja unter der Erde, da kann man es ja machen. Es ist ein so tiefer Schmerz, den dieser letzte Vollzug des Abschieds schwarz auf weiß sichtbar macht, dass ich nicht weiß, wie damit umgehen. Es hätte anders sein sollen – so war es der ausdrückliche Wunsch – diesen wunderbaren Ort in der Familie halten, das war das Ziel. Verloren. Paradise lost. Und Verluste schmerzen, manche mehr, manche weniger. Dieser zerbricht meine Seele. Und ich habe keine Ahnung, wie ich die pulverisierten Überbleibsel dieser Explosion je wieder aufsammeln und zusammensetzen soll. Es erscheint mir so herkulesmäßig, schier unmöglich. Mir fehlt jede Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Schritt der Trauer. Ein schwerer. Ich dachte, es müsste besser werden. Ich befürchte, nach unten ist noch jede Menge Luft.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>Familiengedanken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2018-01-28T08:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022644222/">
    <title>#ichtraumich - Tag 25</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022644222/</link>
    <description>&lt;img width=&quot;329&quot; alt=&quot;London&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/writershome/images/London.jpg&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Meine Lieblingsmetropole&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss sagen, das ist eine total einfache Frage für mich: mehr als jede große Stadt liebe ich &lt;b&gt;London&lt;/b&gt;. Und ich habe schon gesehen, dass ich damit überhaupt kein bisschen alleine bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum also auch ich? London? Ich liebe die Häuser, eines neben dem anderen von immer der gleichen Sorte. Gewohnt habe ich selbst für ein paar Wochen in East Finchley und für mehrere Wochen in Notting Hill (DAS war ein wahrer Traum). Die Doppeldeckerbusse, Oxford Street, die genialen Museen, die man zu einem großen Teil kostenlos besuchen kann, Tower Bridge, die Themse, the Underground, Kew Gardens, immer wieder Flugzeuge, die Menschen sowieso ... dieses ganze Konglomerat von Wunderlichkeiten macht London zu einer wahren Schatztruhe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich kommt dann noch die sehr persönliche Dimension dazu, dass ich dort Verwandte und Freunde habe, mit denen ich eine lange Geschichte teile. Meine beste Freundin lebt dort. Ich habe meine erste Zeit away from home dort verbracht - mit 16 drei Monate Englisch lernen. Yvonne allein in London - da lernt man mehr als nur die Sprache. Ich habe damals mein Herz an London und England verloren und nicht wieder bekommen. Später habe ich in Colchester studiert und war immer wieder in London. Noch immer fahre ich jeden Sommer auf die Insel. Nicht immer nach London, aber durch oder vorbei kommen wir fast jedes Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I love London!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ganz am Ende muss ich jetzt aber noch kurz anmerken, dass es eine weitere Metropole gibt, die mich wahnsinnig fasziniert. Und das ist St. Petersburg. Dort habe ich ein halbes Jahr lang gelebt und auch diese wilde Stadt wirklich zu lieben gelernt. Aber das Gefühl ist ein ganz anderes.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>Challenge 2018</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2018-01-25T20:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022644184/">
    <title>#ichtraumich - Tag 24</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022644184/</link>
    <description>&lt;b&gt;Social Media Präsenzen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich könnt ihr finden bei: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/yvonne.powell.184&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Facebook&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es hier die Homepage der &lt;a href=&quot;http://www.sei-mal-faul.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sei-Mal-Faul GbR&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade im Entstehen ist die Homepage der &lt;a href=&quot;http://www.satzkrobatik.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Satzkrobatik - die Textwerkstatt&lt;/a&gt;. Hier werde ich meine Tätigkeit als Autorin, Lektorin und Musikerin zum Thema machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu vergessen ist mein Blog &lt;a href=&quot;http://writershome.twoday.net&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Writer&apos;s Home&lt;/a&gt;. Aber da seid ihr ja gerade. :-)</description>
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    <dc:subject>Challenge 2018</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2018-01-25T07:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022644151/">
    <title>Happy Birthday Omi</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022644151/</link>
    <description>Der heutige Tag steht ganz im Zeichen meiner lieben Oma, verstorben letzten Sommer ... denn es ist ihr Geburtstag. Heute wärst Du 90 Jahre alt geworden, Omilein. Wir vermissen Dich noch immer ganz schrecklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;284&quot; alt=&quot;Omi&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/writershome/images/Omi.jpg&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier bist Du an Deiner und E-s Geburtstagsfeier vor zwei Jahren. Meiner Tochter gruselt es schon die ganze Zeit vor ihrem Geburtstag, weil sie den jetzt alleine feiern muss. Ganz ohne Dich. Und das findet sie total blöd. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:-((((&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hebe mein Glas zu Deinen Ehren! Ach was, kein Glas. Eine Tasse Tee. Wie oft haben wir zusammen Tee getrunken. Dir zu Ehren eine Tasse Tee.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>Familiengedanken</dc:subject>
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    <dc:date>2018-01-24T16:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022643995/#1022644120">
    <title>Na klar, DAS LEBEN! :-)</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022643995/#1022644120</link>
    <description>Na klar, DAS LEBEN! :-)</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2018-01-24T07:26:27Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022643995/#1022644096">
    <title>Da ist doch sicher noch mehr, was für Inspirationen sorgt, oder?
Also allein im kulturellen...</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022643995/#1022644096</link>
    <description>Da ist doch sicher noch mehr, was für Inspirationen sorgt, oder?&lt;br /&gt;
Also allein im kulturellen Bereich. Kunst und Literatur ist neben Musik beispielsweise bei mir etwas, das mich ungemein inspiriert (oder ich auch einfach nur zum Leben brauche). Über  fiktive Literatur, geht es dann auch noch darüber hinaus. Und auch ab und zu Theater.</description>
    <dc:creator>C. Araxe</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 C. Araxe</dc:rights>
    <dc:date>2018-01-23T20:32:02Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022644094/">
    <title>#ichtraumich - Tag 23</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022644094/</link>
    <description>&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;Herzen&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/writershome/images/Herzen.jpg&quot; height=&quot;300&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Meine Herzensangelegenheit für 2018&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Leben läuft einiges ziemlich gut. Bei anderen Dingen ist durchaus noch Luft nach oben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 2018 habe ich zwei besondere Herzensangelegenheiten:&lt;br /&gt;
Ich möchte einen Verlag für meinen Roman finden und dieses Buch ENDLICH gedruckt in Händen halten. Dieser Wunsch begleitet mich schon so lange. Und ja, ich habe nicht genug getan dafür in den letzten Monaten - die Gründe sind höchst unterschiedlich und ich möchte sie jetzt  nicht näher erörtern. Ich werde also über meinen Angst-Schatten springen und alles Erdenkliche dafür tun, dass dieser Wunsch zur Wahrheit wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein zweiter Wunsch ist ein sehr persönlicher: ich wünsche mir viel mehr Ruhe, Frieden und Zufriedenheit in meiner Beziehung. Wir haben ein paar wirklich steinige Jahre hinter uns und ich finde, dass es so langsam an der Zeit ist, dass sich die Wogen glätten und wir unsere Energie auf anderes richten können. Auf das was uns Freude macht und uns aufbaut und nicht auf das, was (selbst-)zerstörerisch wirkt. Ist ja am Ende bloß kontraproduktiv.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>Challenge 2018</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2018-01-23T19:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022644030/">
    <title>#ichtraumich - Tag 22</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022644030/</link>
    <description>&lt;b&gt;Mein liebster Schreib-/Leseplatz&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss gestehen, ich kann fast überall lesen und schreiben. Meine etwas unkonventionelle Arbeitssituation (Schreiben und Lektorieren findet zwischen Arbeit und Kinderholen statt - wo ich kein eigenes Büro zur Verfügung habe) hat mich gelehrt, dass es unwichtig ist, wo ich bin. Hauptsächlich ich habe ein Dach über dem Kopf (im Sommer ist nicht mal das notwendig) und, wenn der Laptop schlapp macht, eine Steckdose in der Nähe. Meistens sitze ich also in der Stadtbibliothek, manchmal in einem Café. Ich tauche ab in meine Welt, blende alles andere aus (und wenn das nicht klappt, dann helfen Youtube und Kopfhörer) und beginne zu arbeiten. Daheim am Schreibtisch geht&apos;s auch ganz gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Lesen ist es genauso. Gerade gestern erst sprach mich eine Frau in der S-Bahn an (ich stand da, eingequetscht zwischen vielen Menschen, eine Hand an der Stange, die andere balancierte das Buch), ob ich denn solch ein kompliziertes Buch (Demian von Hesse) hier so mitten in der S-Bahn lesen könnte. Und ja, das kann ich, ist gar kein Problem. Umwelt ausblenden, los geht&apos;s. Mach ich immer so. Hab ich mir früh angeeignet, diese Fähigkeit. Ich hatte immer einen langen Schulweg und habe den 13 Jahre lang äußerst konsequent zum Lesen und Hausaufgaben Machen genutzt. Ich kann mich und meinen Kopf komplett aus dem Geschehen um mich herum herausnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinen Traumschreibplatz habe ich am Tag 19 schon beschrieben. Wichtig ist das Alleinsein. Keine Verantwortung für andere Menschen oder sonst was tragen müssen, ungestört abtauchen können. Und nicht alle fünf Sekunden auftauchen müssen.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>Challenge 2018</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2018-01-22T19:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022643995/">
    <title>#ichtraumich - Tag 21</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022643995/</link>
    <description>&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;Fuchsie&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/writershome/images/Fuchsie.jpg&quot; height=&quot;300&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wer oder was inspiriert dich&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh, das ist eine schöne Frage. Bei mir steht an oberster Stelle der Inspiration &lt;b&gt;die Musik&lt;/b&gt;. Ich höre ständig irgendwas und immer wieder gibt es Stücke oder auch nur Teile von Stücken, die mich so sehr im Innersten meiner Seele ansprechen, dass sie sozusagen die Tür zur Kreativität aufstoßen. Und dabei kann dann alles mögliche rauskommen. Kurzgeschichten, ganze Romanideen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch inspirieren mich Menschen (oft in Zusammenhang mit Musik). So habe ich meinen Roman &quot;Verschollene Musik&quot; auf einer Welle der Inspiration geschrieben, die mir ein Pianist mitgegeben hat, der damals ein Klavierwerk mit uns im Orchester gespielt hat. Ich habe diesen Menschen angeschaut und mir sind tausend Ideen in den Kopf gefallen. Die Probenphase dauerte ein paar Monate und damit hatte ich das Grundgerüst meines Romans in der Tasche. So extrem war es später nie wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten gehe ich für Inspiration gerne in der Natur spazieren. Ein Wind, der durch die Bäume raschelt, ein Bächlein, das über Steine hüpft, weite blühende Wiesen, verschneite Berggipfel, Wellen, die anden Strand plätschern .... All das ist eine ständige Quelle der Inspiration. Besonders gut funktioniert das beim Joggen. Da ist es fast so, als schüttele die Bewegung meine Gedanken durcheinander, so dass was neues dabei rauskommt.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>Challenge 2018</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 yvseit</dc:rights>
    <dc:date>2018-01-22T11:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://writershome.twoday.net/stories/1022643879/">
    <title>#ichtraumich - Tag 20</title>
    <link>http://writershome.twoday.net/stories/1022643879/</link>
    <description>&lt;b&gt;Leseempfehlung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh je ... eine Leseempfehlung. Ich habe ja in einigen der vorherigen Blogbeiträgen schon von &lt;b&gt;Anna Enquist&lt;/b&gt; mit ihrem Buch &lt;b&gt;Kontrapunkt&lt;/b&gt; berichtet. Das war für mich so ein wunderbares Buch, dass ich es gleich ein paar Mal verschenkt habe. Aber dafür muss man natürlich die ernste Literatur und am besten auch noch klassische Musik mögen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;218&quot; alt=&quot;kontrapunkt&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/writershome/images/kontrapunkt.jpg&quot; height=&quot;218&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn ich nicht glaube, dass die Welt ohne diese Geschichten nicht auskommen kann ... meine sind zu finden in folgenden Anthologien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;anthologien&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/writershome/images/anthologien.jpg&quot; height=&quot;300&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders stolz bin ich auf &quot;Begegnungen - all dies und auch der Himmel&quot;. Es ist wunderbares Buch geworden. Fünf meiner Kurzgeschichten sind darin veröffentlicht und ich fungiere als Herausgeberin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &quot;Frieden&quot; ist meine allererste veröffentlichte Geschichte drin. Das war eine, die ich noch zu Teenager-Zeiten geschrieben habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &quot;Herzklopfen&quot; bin ich mit zwei Geschichten vertreten. Das war meine letzte Veröffentlichung vor eine laaaaaaangen Kinder-bedingten Pause. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 ging&apos;s dann auf einmal wieder: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Geschichte &quot;Sprung in die Freiheit&quot; wurde erst vom &lt;a href=&quot;http://www.fiction-writing.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fiction-Writing Forum&lt;/a&gt; unter die drei besten Geschichten gewählt und dann von der Spurwechsel-Redaktion zur Veröffentlichung im dem Literaturmagazin ausgesucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.asphaltspuren.de&quot;&gt;&lt;img width=&quot;300&quot; alt=&quot;Jedoch&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/writershome/images/Jedoch.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein sehr interessantes Projekt ist auch das vom &lt;a href=&quot;http://www.smartstorys.at&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Smartstorys-Verlag&lt;/a&gt;. Das ist ein Angebot für alle, die nur mit Handy oder Tablet bewaffnet irgendwo in den Öffentlichen Verkehrsmitteln feststecken oder denen einfach nur langweilig ist. Diese Geschichten kann man gegen ein geringes Nutzungsentgelt aufs Smartphone oder Tablet laden und lesen. In diesem Pool sind fünf meiner Geschichten drin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Belegexemplar der Jubiläums-Anthologie des Bundesverbands für junge Autoren und Autorinnen warte ich noch. Da ist auch noch eine Geschichte drin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ... genug des Eigenlobs.</description>
    <dc:creator>yvseit</dc:creator>
    <dc:subject>Challenge 2018</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 yvseit</dc:rights>
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    <title>Interessante Frage, woher das wohl kommen mag. Keine Ahnung, ganz ehrlich. Es war...</title>
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    <description>Interessante Frage, woher das wohl kommen mag. Keine Ahnung, ganz ehrlich. Es war immer dieses Gefühl: so soll es sein. Immer, wenn ich von meiner Zukunft träumte, oder sie mir vorstellen sollte, dann kamen darin ein Junge und ein Mädchen vor. Vielleicht entstammt es einer Sehnsucht, ein Equilibrium herzustellen, kein zu extremer Ausschlag in die eine oder andere Richtung. Nicht zu weiblich dominiert, nicht zu männlich dominiert. Das ist die einzige halbwegs vernünftige Antwort, die ich darauf geben. kann.</description>
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    <title>Der zweite Traum hört sich wirklich sehr träumerisch an, aber wenn täglich davon...</title>
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    <description>Der zweite Traum hört sich wirklich sehr träumerisch an, aber wenn täglich davon geträumt wird, ist das dann vielleicht auch dies die Kraft, aus der man schöpfen kann, um zumindest einen Teil zu verwirklichen.&lt;br /&gt;
Aber um auf den ersten erfüllten Traum zurückzukommen. Woher kommt/kam der Wunsch, unbedingt ein Mädchen und einen Jungen haben zu wollen? Also nicht nur ein Kinderwunsch per se, sondern so explizierte Vorstellungen? Warum man sich unbedingt Kinder wünscht, könnte man schon an sich in Frage stellen, wenn man die Beweggründe ernsthaft hinterfragt. Diese Vorstellung, dass es genau ein Mädchen und ein Junge sein sollen, ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Zum besseren Verständnis würde ich es schön finden, wenn Sie mir dies erläutern könnten.</description>
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